Der Ramadan und Essstörungen – ein kleiner Einblick in die Problematik von esskranken MuslimInnen

Im Moment gönne ich mir gerade ein paar Tage Auszeit von Uni, Blog und Co. Aber keine Sorge, es geht bald wieder weiter! 😉

Um euch aber doch ein bisschen Lesestoff zu bieten, lest doch gerne mal in den sehr wichtigen Beitrag von Mias Anker rein! Es geht um Essstörungen im Zusammenhang mit dem Fasten im Ramadan. Ein sehr interessantes Thema, welches viel zu selten (oder viel eher gar nicht) angesprochen wird.

Außerdem ist Mias Blog ohnehin einen Besuch Wert! Also, lasst ihr ganz viel Liebe da! ❤

Vielleicht wissen einige von euch, dass die Fastenzeit für muslimische Menschen begonnen hat. Einen Monat lang verzichten sie bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken.

Beim Fastenbrechen gibt es in der Regel eine kleine Dattel, gefolgt von einem traditionellen festlichen Essen mit der ganzen Familie. Dann, wenn die Sonne aufgeht, wird wieder gefastet – vier Wochen lang.

Ziel des Ganzen ist, sich einen Monat lang bewusst zu machen, dass es nicht selbstverständlich ist, genug zu Essen und zu Trinken zu haben, und das alltägliche Essen wertzuschätzen. Am Ramadan wird außerdem besonders viel an Bedürftige gespendet.

Fasten dürfen nur gesunden Erwachsene!

Es gibt einige Ausnahmen, die das Fasten verbietet: Demnach dürfen nur gesunde Menschen fasten. Schwangeren Frauen ist es verboten, genau wir älteren Menschen oder Kindern.

Ich habe jahrelang gefastet.

Vielleicht wusstet ihr nicht, dass ich in einem muslimischen Haushalt aufgewachsen bin (woher auch, ich habe es ja nie erzählt :D…

Ursprünglichen Post anzeigen 609 weitere Wörter

Hypnose gegen Essstörung

Ich habe in meinem Leben schon eine ganze Reihe an Therapien ausprobiert: Verhaltenstherapien, Gruppentherapien, alle möglichen Kreativtherapien,… Eine Therapie, die mir jedoch besonders in Erinnerung geblieben ist, ist meine Hypnosetherapie oder Hypnotherapie.

Die Idee dazu kam mir als ich, während meines stationären Aufenthalts wegen der Magersucht, ein Video gesehen habe, indem eine junge Frau ihre Magersucht mit Hilfe von Hypnose überwunden hat. Ich war sofort interessiert, denn irgendwie hatte ich die Schnauze voll von „konventionellen“ Therapien.

So habe ich mich nach meinem stationären Aufenthalt in das Behandlungszimmer eines solchen Therapeuten gewagt – mit falschen Erwartungen und dem Glauben das Wundermittel gegen meine Essstörung gefunden zu haben.


Wie die Therapie genau abgelaufen ist und was ich daraus mitgenommen habe, erzähle ich euch im Video: Weiterlesen „Hypnose gegen Essstörung“

Auf der Flucht…

IMG_2192 (2).JPG
Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich bin auf der Flucht

vor mir selbst

vor anderen

vor dem Leben.

Kennt ihr das?

 

Passt auf euch auf! 💜


 ► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

 ► Mehr HANDLETTERING:

Social Media Button

Elite Award – Von Motivation, unnützen Dingen und Fernsehern

Ich wurde von thoughts on life für den Elite Award nominiert und da ich bei Awards immer gerne mitmache, habe ich mich sehr darüber gefreut. Vielen lieben Dank thoughts on life!

Da ich schon einmal für den Elite-Award nominiert wurde, verweise ich hier für Regeln und Beantwortung der Standardfragen auf den entsprechenden Beitrag:

Elite Award – Meine Weltverschwörung

elite award klein

Und jetzt beantworte ich mit Freude die 7 Fragen von thoughts-on-life:

  1. Welche „unnützen“ Dinge kaufst oder leistest du dir immer wieder?

Meine Mutter würde jetzt sofort antworten: Nichts. Ich bin tatsächlich sehr minimalistisch angehaucht und gebe eigentlich selten Geld für „Unnützes“ aus. Wenn ich aber etwas nennen müsste, dann wäre es die Tatsache, dass sich meine Hobbies schnell verändern und ich dann auch immer das neue „Equipment“ brauche bzw. glaube es zu brauchen.

  1. Wann hast du das letzte Mal gelacht und warum?

Gestern und zwar über mich, weil ich mal wieder mit mir selbst gesprochen habe – und das auf Englisch. Das passiert bei mir regelmäßig, weil ich im Internet viel auf Englisch konsumiere und das irgendwie bei mir hängen bleibt. 😀

  1. Fernseher zuhause oder keinen?

Ein Fernsehgerät habe ich nicht, aber mein Laptop ist praktisch ein Multifunktionsgerät, auf dem ich mir auch stundenlang Serien und CO. reinziehen kann. Ich mag das klassische Fernsehprogramm nicht, weil es mir immer so gekünstelt vorkommt. Wenn ich etwas Künstliches will, schaue ich einen Film. Deshalb bin ich so ein großer YouTube-Fan, weil es viel authentischer ist – vorausgesetzt natürlich man landet in den richtigen Ecken!

  1. Hast du schon mal einen Wurm, eine Schnecke, eine Heuschrecke oder ähnliches gegessen und wenn ja, warum?

Weiterlesen „Elite Award – Von Motivation, unnützen Dingen und Fernsehern“

Ich bin böse!

Wenn ich mir einen Film anschaue würde ich auf die Frage, welcher Charakter ich gerne sein würde meist antworten: „Der/Die Böse!“

Ich finde das Böse hat etwas Faszinierendes. Grundsätzlich ist es ja die Gesellschaft, die bestimmt was böse ist. Ein extremes Beispiel: Ein Mensch, der andere Menschen umbringt wird als pure Verkörperung des Bösen angesehen. Doch sind dann Tiere, die ihre Artgenossen töten auch böse? Ein Tier tötet nicht grundlos, ein Mensch auch nicht. Ob dieser Grund moralisch vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben! Und bitte versteht mich hier nicht falsch: Mord ist absolut schrecklich! Ich liebe nur solche Gedankenspielchen.

Außerdem entwickle ich gerade bei Büchern, Filmen usw. oft eine Sympathie für die böse Figur, wenn erklärt wird woher sie kommt, was sie durchgemacht hat und ich kann dann oft sehr gut nachvollziehen, warum sie so handelt.

Ich habe auch schon mal in meinem Beitrag Mitgefühl mit einem Mörder meine Gedanken zu Täter und Opfer mitgeteilt. Es ist Komplex. Und jeder, der Menschen aufgrund ihrer Taten als Monster bezeichnet, lässt sich von Emotionen leiten, was vollkommen ok – nein sogar gut – ist. Rational zu urteilen scheint oft richtig zu sein, aber so funktioniert der Mensch nun einmal nicht.

Nicht zuletzt finde ich das Böse faszinierend, weil ich im echten Leben nicht böse sein kann und es, um ehrlich zu sein, auch nicht will. Aber ich finde jeder sollte das Böse in sich anerkennen, denn meist sind Gedanken, die wir verwerflich finden, aus Gründen da, die es zu erforschen gilt. Und dafür ist unsere böse Seite voller Informationen für uns.

Ich hab das Gefühl, dass der Text komplett wirr ist, aber so sieht es in meinem Kopf eben gerade aus und das ist ok.


Jetzt hab ich noch ein kleines Video für euch, wo ich mich mit meiner bösen Seite auf eine humorvolle Art und Weise auseinandersetze! Viel Spaß! 🙂


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button

Ich denke, also…

IMG_2180 (2).JPG
Handlettering by Julia Lebenswelt

Wenn ich mit meiner Mutter meine Gedanken teile, kommt oft als Reaktion:

„Du denkst zu viel!“

Auf der einen Seite gebe ich ihr vollkommen Recht! Ich bin echt eine Meisterin darin Dinge so oft durchzudennken, dass ich damit manchmal an den Rand des Wahnsinns komme.

Andererseits denke ich sehr gerne. Ich denke mich gerne in andere Welten oder kreiere in meinem Kopf eine Vielzahl an „Was wäre wenn,…“-Szenarien. Ich denke mir gerne Ideen aus und bis zu einem gewissen Grad finde ich es auch interessant über mich selbst und mein Verhalten nachzudenken.

Wie immer ist es der Mittelweg, der mir hier ideal erscheint…

Wie ist das bei euch so? Glaubt ihr, ihr denkt zu viel?

Habt einen schönen Wochenstart! 💜


 ► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

 ► Mehr HANDLETTERING:

Social Media Button

Warum mein Blog ein Geheimnis ist

Ich einem meiner letzten Beiträge Das Leben überfordert mich, habe ich kurz angedeutet, dass mein Umfeld so gut wie nichts über mein „Internetzeug“, wie ich es immer so schön nenne, weiß. Und da es euch interessiert (und mich selbst ehrlich gesagt auch), hab ich mal meine Gedanken gesammelt, warum mein Blog und YouTube ein Geheimnis ist:

  1. Meine Motivation

Ich habe bei fast allen Aktivitäten, die ich so angehe ein Motivationsproblem. Das bedeutet konkret, dass ich so gut wie nichts durchziehe und alles abbreche, wofür ich nicht genügend Anerkennung bekomme. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Mensch, der von den Bestätigungen anderer Menschen lebt. Nun wollte ich mich selbst austricksen, indem ich meinen Blog nur für mich mache. Dadurch, dass ich niemandem davon erzähle kann ich auch keine Rückmeldung bekommen, zumindest nicht aus meinem „realen“ Umfeld. Denn eine positive Bestätigung, z.B. von meiner Mutter, würde schnell dazu führen, dass ich die Anerkennung und Wertschätzung bekomme, die ich so dringend brauche und meine Motivation noch weiterzumachen würde sinken. Warum sollte ich weitermachen, wenn ich schon habe, was ich brauche?

  1. Die Themen

Ich bin hier im Internet so ehrlich und verletzlich wie es mir möglich ist und schreibe über alles, was mich so beschäftigt. Da stellt sich dann für mich die Frage: Möchte ich, dass meine tiefsten Gedanken und Gefühle Menschen kennen, mit denen ich in meinem Umfeld nur „oberflächlich“ zu tun habe? Dabei ist, glaub ich, schon wieder mein Kopf das allergrößte Problem: Freunden gegenüberzustehen mit dem Wissen, dass sie so viel über mich gelesen bzw. gesehen haben, macht mich nur beim Gedanken daran nervös.

  1. Erfolg

Weiterlesen „Warum mein Blog ein Geheimnis ist“