Was sind deine Special Effects?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Zugegeben, wenn wir alle unsere Fehler und Macken als „Special Effects“ rechtfertigen, dann kann das für einen selbst als auch für andere ziemlich schwierig werden!

Aber nicht aus jeder Macke ein Riesendrama zu machen (was ich übrigens ausgezeichnet kann) hilft enorm! Ach, und ganz grundsätzlich schadet es nie mit einem Augenzwinkern durchs Leben zu gehen! 😉


Also einen guten Wochenstart, meine lieben Special-People! 😉

Meine größte Angst…

Es gibt eine Menge Dinge, vor denen ich Angst habe. Dazu zählen auch viele kleine Dinge, die für viele Menschen ganz selbstverständlich scheinen z.B. das Haus zu verlassen. Aber meine größte Angst teilen, denke ich, sehr viele Menschen mit mir. Und zwar ist das die Angst vorm Alleinsein.

Und damit meine ich nicht, dass ich ständig Leute um mich herum brauche. Um Gottes willen! Das würde mich vollkommen überfordern. Ich verbringe gerne Zeit mit mir und kann mich auch gut und lange alleine beschäftigen.

Meine Angst bezieht sich viel mehr auf das Gefühl auf der Welt niemanden mehr zu haben, an dem ich mich wenden kann, wenn es mir mal nicht gut geht, aber genauso wenn ich mal mit jemandem lachen möchte.

Dieses Gefühl nicht auf mich allein gestellt zu sein gibt mir im Moment meine Schwester und meine Mutter. Vor allem meiner Mama kann ich alles erzählen und ich hänge, meiner Meinung nach, manchmal schon viel zu stark an ihr. Auch wenn ich über eine relativ große Distanz von meiner Mama entfernt bin, fühle ich mich dennoch mit ihr verbunden, Whatsapp und Co. sei Dank.

Das war’s aber dann auch schon, was ich an engen Beziehungen aufweisen kann. Ich will damit nicht sagen, dass ich keine Menschen in meinem Umfeld hätte, die ich nicht als Freunde bezeichnen würde, aber das sind keine Beziehungen, wo ich mich darauf verlassen kann, dass diese auch noch in mehreren Jahren bestehen. Außerdem finden diese Beziehungen auf einer viel weniger tiefen Ebene statt, womit wir auch schon den nächsten Punkt angerissen haben: Weiterlesen „Meine größte Angst…“

Was ich denke vs. Was ich tue

Ich habe ja letztes Mal eine Tabelle erstellt wie sich meine Beziehung zu meinem Körper verändert hat (Mein Körper und ich – früher vs. heute).

Waren da schon sehr viele Punkte positiv, gibt es bei mir noch immer einige Baustellen. Ich habe in vielen Dingen ein Denken erreicht, dass für mich sehr förderlich ist. Das Problem ist nur, dass mein Verhalten diesen positiven Denkmustern etwas negativ gegenüber steht. Hier kommen ein paar Beispiele:

Was ich denke vs was ich tue.PNG

Was ist Mut?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

In Filmen und Büchern wird immer wieder suggeriert, dass der mutige Held die Welt rettet!

Mal ganz unter uns: Wenn man um mutig zu sein die Welt retten muss, ist mir das echt zu anstrengend! Deshalb definiere ich Mut anders!

Meiner Meinung ist für jeden etwas anderes mutig! Und allein sich einem Leben voller Höhen und Tiefen zu stellen, verlangt eine gute Portion Mut!

Also glaub nicht, dass du nicht mutig bist! Du bist es auf deine ganz eigene Art und Weise!


Ich wünsche euch eine tolle Woche als die mutigen Helden, die ihr alle seid! ❤

Ich als flüssiges Puzzleteil

Vor kurzem hab ich einen Podcast gehört (der Name ist mir leider entfallen), wo über ein „flüssiges Puzzleteil“ gesprochen wurde. Und als ich die Erklärung davon gehört habe, dachte ich sofort: „Ja, das trifft zu 100% auf mich zu!“

Ich habe mich mein ganzes Leben lang angepasst. Seit ich denken kann habe ich immer versucht nicht aufzufallen, in der Masse unterzugehen und versucht mich so zu verhalten, dass jeder mich mag. Ich habe mich so verhalten wie mein Gegenüber, denn wer mag es nicht, wenn ein Mensch so ähnlich wie man selbst ist? Ich war eine Anpassungsmaschine oder auch ein flüssiges Puzzleteil.

Wie ein flüssiges Puzzleteil habe ich immer meine „Form“ verändert, um in das von mir erwartete Muster zu passen oder zumindest in das, was ich von mir selbst erwartet habe. Grundsätzlich ja keine schlechte Eigenschaft. Nur wer anpassungsfähig ist überlebte revolutionär gesehen. Aber unsere Gesellschaft hat andere Werte und immer so zu sein wie die anderen kann zu Problemen führen:

Problem #1:

Leute können irgendwann davon genervt sein, wenn man sie immer spiegelt. Ich meine, wenn ich jemanden nach seiner Meinung frage, will ich die auch hören und nicht meine. Außerdem kann es passieren, dass man als „Nachmacher“ abgetan wird.

Problem #2: Weiterlesen „Ich als flüssiges Puzzleteil“

Ängste überwinden wie in der Therapie

Heute habe ich einen etwas anderen Beitrag für euch! Und zwar habe ich mir überlegt, dass ich das, was ich so in meinem Psychologiestudium lerne an euch weitergeben möchte. Vor allem, wenn es in der Praxis echt hilfreich sein kann!

► Am besten schaut ihr euch einfach das Video an:

 

► PDF-Download des Übungsblatts:

Ängste überwinden in 3 Schritten


Was haltet ihr von solchen Übungen aus der Praxis? Sagt mir gerne eure Meinung! Ich wäre euch wirklich dankbar für Feedback! ❤

Mein 1. Geburtstag! 🎂

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Handlettering by Julia Lebenswelt

🎶 Happy Birthday to me, happy birthday to me… 🎶

Ok, gut es kommt vielleicht etwas selbstverliebt rüber sich selbst ein Ständchen zu singen, aber hey, ich predige ja immer Selbstliebe also darf ich das wohl! 😉

Und nicht nur ich habe heute Geburtstag, auch mein Blog ist ein süßes Jahr alt geworden! Damals noch unter dem Namen „Mein Leben als Psycho“ habe ich ein Experiment gestartet. Das Experiment lautete: Wie lange schaffe ich es wohl tatsächlich dranzubleiben? Mein Innerer Kritiker war überzeugt, dass ich nach ein paar Monaten Bloggen das ganze Projekt, wie schon so  viele in meinem Leben, zur Seite lege und auf dem „Ideenfriedhof“ verstauben lasse. Aber…

Siehe da ich bin noch da! Und nicht nur das: Ich habe auch tatsächlich mein Gesicht öffentlich in eine Kamera gehalten und meinen YouTube-Kanal gestartet! Nimm das Innerer Kritiker! 😉

Und um das ganze hier noch ein bisschen kitschiger zu machen, könnt ihr euch gerne mal meinen ersten Blogbeitrag durchlesen (oder ihr lasst es doch lieber, weil es mir ohnehin viel zu peinlich ist) ;):

Mein 1. Blogbeitrag

Naja, und zum Abschluss darf ich noch ein großes fettes DANKE an euch, meine lieben Leser, richten! ❤ Ohne euch gäbe es den Blog bestimmt nicht mehr. Klingt dramatisch, ist aber wahrscheinlich so. Ich meine, ohne das geringste Feedback macht das Ganze hier ja nur so mäßig Spaß.


So und das wars dann auch schon wieder mit meiner sehr emotionalen Rede am Montagmorgen. Startet gut in die Woche, meine Lebensweltler! ❤