Warum ich ein Hundemensch bin?

Vor Kurzem hat ein Kommilitone bei einem Seminar gesagt: „Hundemenschen sind sowieso immer toll!“ Tja, was soll ich sagen. Ich hab mich geschmeichelt gefühlt, denn ich bin definitiv ein Hundemensch.

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Dass ich den Umgang mit Tieren Menschen manchmal vorziehe, habe ich schon hier berichtet. Als Kind wollte ich immer ein Haus

tier haben, egal welches. Na gut, eigentlich entweder eine Katze oder einen Hund. Wobei ich in Freundebüchern als Lieblingstier nie Katze angegeben habe. Da stand Hund oder Wolf (diese beiden Tiere würden übrigens auch heute noch da stehen).

Besonders seit unsere Familie einen Hund besitzt, bin ich dieser Spezies verfallen. Hunde sind loyal, treu und schlau. Katzen sind das in einer gewissen Weise auch, aber wie heißt es so schön auf diversen Katzen-Liebhaber-Schildern: Hunde haben Herrchen, Katzen Personal. Ich würde da sogar noch weiter gehen und sagen: Hund und Herrchen sind Partner.

Die Beziehung zwischen Hund und Halter kann so i

ntensiv sein wie zwischen Familienmitgliedern. Für viele steht der Hund an erster Stelle und erst, wenn das Tier glücklich ist, ist es auch der Besitzer. Dieses Verhalten kann durchaus auch problematisch werden, wenn ein Mensch sein Leben dem Tier unterordnet und so viele schöne Erfahrungen in seinem Leben verpasst.

Natürlich ist ein Hund „aufwändiger“ als ein ande

res Haustier und ein Hund gehört nur in einen Haushalt, wo genügend Zeit für ihn vorhanden ist. Ich kann momentan nicht bei meinem Hund sein. Das macht mich traurig. Diesen Hundeentzug versuche ich zu kompensieren, indem ich jeden Hund nachschaue und freundlich anlächle. Das hat schon öfter dazu geführt, dass ich einen erschrockenen Blick von den Besitzern erhalten habe. Was glauben die denn? Dass ich ihren Hund entführen will und ihn anlächle um seine Gunst zu gewinnen?

Wie dem auch sei es vergeht momentan kein Tag, wo ich nicht an meinen Hund denke und ich kann sicher sagen: Sobald es meine Lebensverhältnisse zulassen, kommt bei mir ein Hund ins Haus. Notwendigerweise werde ich mein Leben so einrichten, dass ein Hund darin Platz hat. Wo wir erneut beim problematischen Verhalten gelandet wären…

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Seid ihr eher Katzen- oder Hundemenschen?

Was schätzt ihr an Katzen bzw. Hunden?

Autor: Lebenswelt

Herzlich willkommen in meiner Lebenswelt! Ich bin Julia (21) und in meinem Leben habe ich schon die Diagnosen Magersucht, Binge Eating, Depression und soziale Phobie bekommen. Momentan lebe ich nur noch mit „Restsymptomen“ dieser Krankheiten und beginne das Leben wieder zu genießen. Auf meinem Blog schreibe ich über meine Erfahrungen mit psychischen Krankheiten, versuche mit Vorurteilen aufzuräumen, Wege zu einem gesünderen Leben zu finden und ich berichte über alles, was sich in meiner Lebenswelt so abspielt. Werdet inspiriert und motiviert ebenfalls euren Weg zu finden und euch selbst zu akzeptieren! Denn eure Lebenswelt ist lebenswert!

3 Kommentare zu „Warum ich ein Hundemensch bin?“

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