Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück

„Es geht nicht mehr nur darum, Schäden zu begrenzen – und von minus acht auf minus zwei der Befindlichkeitsskala zu kommen -, sondern wie wir uns von plus zwei auf plus fünf verbessern können.“

(Martin P. Seligman: Zeitschrift Psychologie heute, Juni 2000)

Ich studiere ja Psychologie und dieses Semester darf ich an einem Seminar teilnehmen, dass sich vorwiegend mit „Positiver Psychologie“ beschäftigt. Da ich diesen Ansatz sehr schön finde, möchte ich euch dieses Konzept etwas näher bringen:

Was ist Positive Psychologie?

Grob gesagt ist die Positive Psychologie das Gegenkonzept zur Psychopathologie. In der Psychopathologie beschäftigt man sich damit wie psychische Erkrankungen entstehen und behandelt werden sowie man ihnen vorbeugen kann. Das heiß, man möchte einen kranken Zustand verbessern, möglichst heilen. Das heißt der Fokus liegt dabei darauf wie wir Krankheitssymptome reduzieren.

In der Positiven Psychologie, mit Martin Seligman als Hauptvertreter, beschäftigt man sich jedoch damit Lebensqualität zu steigern. Am Beispiel Glück erklärt geht es nicht darum Unglück zu bekämpfen, sondern sein subjektives Glück zu steigern. Der Fokus liegt auf der Maximierung von Glück, Optimismus und allgemeinen Wohlbefinden.

Wozu Positive Psychologie?

Natürlich finde ich es sehr wichtig sich auch mit der Entstehung und Behandlung von Krankheiten auseinanderzusetzen. Doch gerade für die breite Masse ist die Beschäftigung mit Positiver Psychologie meiner Meinung nach sehr interessant. Eigentlich wünscht sich doch jeder Mensch glücklich und zufrieden zu sein. Und ich denke auch, dass niemand etwas dagegen hätte sein Glücksgefühl noch zu erhöhen.

Positive Psychologie im Alltag

Der Begriff Positive Psychologie ist nicht weit verbreitet. Doch Methoden bzw. Ansätze die diesem Konzept zugrunde liegen sind bereits weitaus bekannter.

Dazu zählt zum Beispiel der positive mentale Zustand „Flow“ nach dem unaussprechbaren Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi. Des Weiteren konzentriert sich die „Salutogenese“ als Gegenstück zur „Pathogenese“ auf die Erhaltung von Gesundheit.

Weniger psychologisch gesehen ist die buddhistische Lehre in die Richtung der Positiven Psychologie orientiert. Insbesondere die Achtsamkeit und die Meditation sind hier zu nennen.

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by pixabay

Wenn euch dieses Thema interessiert kann ich gerne noch mehrere Beiträge dazu schreiben. Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen! ❤

 

Von Seligman gibt es auch zahlreiche Bücher zum Thema Positive Psychologie z.B. Flourish – Wie Menschen aufblühen: Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens.

Mehr Infos zur Positiven Psychologie: https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/positivepsychologie.htm

 

Autor: Lebenswelt

Herzlich willkommen in meiner Lebenswelt! Ich bin Julia (21) und in meinem Leben habe ich schon die Diagnosen Magersucht, Binge Eating, Depression und soziale Phobie bekommen. Momentan lebe ich nur noch mit „Restsymptomen“ dieser Krankheiten und beginne das Leben wieder zu genießen. Auf meinem Blog schreibe ich über meine Erfahrungen mit psychischen Krankheiten, versuche mit Vorurteilen aufzuräumen, Wege zu einem gesünderen Leben zu finden und ich berichte über alles, was sich in meiner Lebenswelt so abspielt. Werdet inspiriert und motiviert ebenfalls euren Weg zu finden und euch selbst zu akzeptieren! Denn eure Lebenswelt ist lebenswert!

14 Kommentare zu „Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück“

  1. Hallo liebe Julia,
    ich begrüße Dich ganz herzlich! Ich hoffe liebe Julia, dass es Dir weiterhin gut geht!!! Das wünsche ich Dir jedenfalls von ganzem Herzen. Liebe Julia, mich würe das Thema sehr interessieren!!! Aber ich finde alle Themen in deinem Blog sehr interessant, für mich hilfreich und lehrreich! An der Stelle sage ich Dankeschön für Deine Arbeit!!! Liebe Julia, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! Viele liebe Grüsse und eine liebevolle Umarmung, Bo

    Gefällt 1 Person

  2. Ich kann dem nur zustimmen und habe mich mit der Psychologie soweit befasst, dass ich den Begriff Psych-sophie für mich eingeführt habe.
    Würde das hier sehr gern mit euch teilen:
    https://4alle.wordpress.com/category/psycho-sophie/
    Und was ich an der gängigen Psychotherapie kritisiere ist, dass sie sich immer nur an den Problemen (Traumen etc.pp) orientiert, anstatt positive Optionen(Ziele) zu nutzen, die jeder in sich hat. So hab ich vor 2 Jahren mal versucht, das zur Diskussion zu stellen:
    https://4alle.wordpress.com/2015/07/28/psychotherapie-was-steck-dahinter/
    Schön, dass ich das mal teilen kann!!
    Lieben Gruß
    Jürgen aus Loy (PJP)

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo nochmal,
    ….hatte gerade Kommentar abgegeben. Jetzt ist er weg.
    Ich versuch`s nochmal:
    Ich kann wie gesagt dem nur zustimmen, was die positive Psychologie betrifft.
    Vor allem in der gängigen Psychotherapie, die sich überwiegend an Problemen orientiert, anstatt positive Optionen zu eröffnen. Jeder hat Ziele, die er erreichen möchte und kann.
    Ich hab vor 2 Jahren mal versucht, das zur Diskussion zu stellen, kurz und knapp:
    https://4alle.wordpress.com/2015/07/28/psychotherapie-was-steck-dahinter/
    Darüber hinaus hab ich für mich die Begriffe Psycho-sophie un Psychagogik mal eingeführt. Würde das hier auch sehr gern teilen:
    https://4alle.wordpress.com/category/psycho-sophie/
    Vielen Dank und lieben Gruß
    Jürgen aus Loy (PJP)

    Gefällt 1 Person

      1. Und das auch noch zweimal, echt peinlich.
        Aber das Internet muss ich ja nicht verstehen. Über deine Rückmeldung habe ich mich sehr gefreut.
        Leider wird das Thema Psychologie heutzutage sehr vernachlässigt. Da müssen wir aktiv bleiben. Meine Sachen wurden sowieso kaum gelesen, vor allem über Gefühle, die wohl immer mehr verkümmern. Irgendwann werde ich mal mit dem ganzen weitermachen und brauche dann auch mal Leser, die sich interessieren und kommentieren mögen.
        Lieben Gruß zurück und immer am Ball bleiben!!
        Jürgen aus Loy (PJP)

        Gefällt 1 Person

  4. Liebe Julia,
    schöner Artikel, die positive Psychologie sollte dringend weiter verbreitet werden. Glück, Zufriedenheit zu erreichen sind wichtige Lebensziele :).Ich wünsche Dir außerdem noch viel Freude im Studium, Du studierst ja Psychologie, wenn ich es richtig verstanden habe :). Ich habe mein Psychologiestudium sehr genossen, und das Arbeiten als Psychologin liebe ich noch viel mehr :). Ich finde es klasse, dass Du mit Vorurteilen aufräumen willst, das ist wirklich ungemein wichtig. Unsere Gesellschaft, hat größtenteils ein noch völlig falsches Bild von psychischen Erkrankungen. Ich stöbere mich jetzt mal in Ruhe durch Deinen Blog.

    Liebe Grüße
    Laura

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Laura! Vielen Dank für deine netten Worte. Ich finde mein Studium sehr spannend und bin immer wieder aufs Neue vom Menschen fasziniert. Danke, dass dir mein Blog gefällt und ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern ;).
      Liebe Grüße, Julia

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