Motivation am Montag – #13

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Kennt ihr den Film Dinotopia? Ich habe diesen Film als Kind geliebt und tue das bis heute. Die Lehrsätze von Dinotopia sind alle sehr gut auf unser Leben anzuwenden, selbst wenn wir nicht tagtäglich mit Dinosauriern zu tun haben! 😉


Habt ihr auch Spüche aus Filmen oder Büchern, die euch begleiten? Ab damit in die Kommentare! 🙂

Ich bin nicht gut zu mir…

Ich gebe gerne. Ich freue mich, wenn es anderen gut geht. Ich freue mich, wenn ich dazu beitragen kann, dass es anderen gut geht. Ich bin eine gute Freundin für andere. Problematisch? Vielleicht.

Andere sind mir oft wichtiger als ich selbst. Ich würde fast alles tun, damit es meiner Familie gut geht. Wenn ich andere leiden sehen, möchte ich dieses Leid so schnell wie möglich beenden. Dabei gibt es nur eine einzige Person mit der man sein ganzes Leben teilt.

Ich ignoriere meine Bedürfnisse, zerstöre mich selbst. Ich rede mit mir wie mit keinem anderen Menschen. Und das leider nicht im Positiven Sinn.

Ich starte immer wieder Versuche, um mich besser zu behandeln. Wie aber fast alles bei mir verläuft sich dieses Vorhaben nach nur wenigen Tagen im Sand. Ein Problem ist wahrscheinlich, dass ich mich selber nicht mag. Denn ich helfe doch auch bevorzugt anderen Menschen, die ich mag.

Sei dein bester Freund! Diesen Tipp habe ich schon in vielen Selbsthilfebüchern oder im Internet gelesen und finde den Ansatz sehr schön. Auf sich selber so zu achten wie ich es bei anderen mir wichtigen Menschen tue, scheint mir sinnvoll. Wie so oft klaffen Theorie und Praxis oft weit auseinander.

Ich bemühe mich immer wieder gut zu mir zu sein, aber momentan behandle ich mich eher wie einen entfernten Bekannten als wie einen guten Freund…

Die Geschwister Wut und Trauer!

Ich weiß sehr gut wie es sich anfühlt traurig zu sein. In meinen schlimmsten Phasen meiner Essstörung war es nicht selten, dass ich täglich in Tränen ausgebrochen bin. Gut, das war vielleicht nicht immer das klassische Traurig-sein, sondern oft viel mehr meine unendliche Verzweiflung. Aber diese Verzweiflung hat mich traurig gemacht und somit kann ich schon behaupten in dieser Zeit extrem traurig gewesen zu sein.

Somit war auch für mich ein sehr wichtiges Ziel in der Therapie immer meine Traurigkeit zu reduzieren. Doch meine Therapeuten hatten immer wieder eine andere Idee: nämlich, dass ich lernen sollte meine Wut und meinen Ärger wahrzunehmen. Weiterlesen „Die Geschwister Wut und Trauer!“

Angst vor Jungs – Dialog im Kopf #12

Diese Situation hat sich vor ein paar Monaten in der U-Bahn zugetragen. (Also ich muss schon sagen, dass das mit der U-Bahn schön langsam auffällig wird. Eigentlich sollte ich eine U-Bahn-Phobie entwickeln, wenn man bedenkt, was mir dort alles für seltsame Situationen widerfahren!) 😉

Auf jeden Fall, war ich da mit einer Kommilitonin auf dem nachhause Weg von einem Theater. In dem Theater haben wir zwei Jungs getroffen, die ebenfalls mit uns studieren. Wir saßen uns in der U-Bahn gegenüber und der Dialog im Kopf nahm seinen Lauf…

KOPF: Hey, du solltest dich auch mal am Gespräch beteiligen! Du sitzt neben den dreien wie ein stummer Fisch! Kein Wunder, dass dich kein Mann attraktiv findet! Weiterlesen „Angst vor Jungs – Dialog im Kopf #12“

Dark Side (Kelly Clarkson) – Song Motivation #9

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Ich habe gemobbt…

Ich stelle mich gerne als Opfer dar. Ich bin ein Opfer der Gesellschaft und dieser ungerechten Welt. Doch ich bin nicht dieses Unschuldslamm. Nimmt man auch mein verlogenes und unsensibles Verhalten unter Einfluss von Magersucht und Co. als „Krankheitssymptom“ heraus, bleibt noch immer einiges an Untaten übrig. Von einer möchte ich euch heute erzählen…

Ich habe gemobbt. Das war in der Hauptschule, bevor ich aufs Gymnasium gewechselt habe. Diese Zeit war klassengemeinschaftlich gesehen sowieso eine reine Katastrophe. Es war ein ständiges „Heute bist du meine Freundin und morgen dann wieder nicht!“ Wie jeder in der Pubertät wollte ich dazugehören, dazugehören zu den coolen Kids. Und dabei habe ich oft gar nicht richtig nachgedacht.

Ich glaube es gibt in jeder Klasse, die Leute die man böse als „Außenseiter“ bezeichnen kann. War ich ein Außenseiter? Es kommt drauf an. Ich würde sagen das hat immer geschwankt. Weiterlesen „Ich habe gemobbt…“

Wertfrei zum Glück? – Achtsamkeit

In der Achtsamkeit gilt das Prinzip alles wertfrei zu betrachten. Für uns Menschen eine Mammutaufgabe, denn wir sind die Könige im Bewerten. Würden wir Wertungen aus unserem Wortschatz streichen, bliebe bei so manchem nicht mehr viel übrig.

„Ich bin…!“, „Ich finde, dass…!“, „Wie … (man setze ein beliebiges, am besten abwertendes, Adjektiv ein) ich nur bin!“ Ja, unser Leben ist eine einzige Bewertung. Aber ist das denn wirklich so schlecht?

Würden wir nicht bewerten kämen wir im Leben gar nicht zurecht. Entscheidungen werden getroffen, indem wir Plus- und Minuspunkte abwägen. Mit welchen Menschen wir unsere Zeit verbringen, hängt davon ab wie gut wir uns mit ihnen verstehen. Indem wir unsere Handlungen hinterfragen, können wir in Zukunft ähnliche Fehler vermeiden. Weiterlesen „Wertfrei zum Glück? – Achtsamkeit“