Small Talk? – Nein, danke!

Ich rede nicht gerne mit fremden Menschen. Ganz grundsätzlich. Es setzt mich unter Druck und ich handle dann ohne nachzudenken. Oder anders gesagt: Mein Mund macht, was er will. Er haut einfach irgendwelche Wörter raus und mein Gehirn schüttelt sich im Nachhinein verzweifelt: „Was hab ich da bloß wieder gesagt!“

Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben und empfinde ich nur selbst als so extrem schlimm. Mein Umfeld würde nie auf die Idee kommen, dass ich Gespräche mit Menschen hasse bzw. mich vorher und nachher in einem Gedankenkarusell befinde. Wie immer eigentlich: Schöne Fassade außen, Wirbelsturm innen.

Aber jetzt mal zum eigentlichen Thema: Ich hasse Small Talk! (Oha, heute bin ich ja voller Hass) Ich glaube, dass viele Menschen keine Freunde dieser Gesprächsart sind. Zum einen, weil man oft nicht weiß, was man sagen soll, zum anderen, weil immer wieder dieselben Themen kommen.

Lasst mich das anhand eines Beispiels erläutern: Studentenpartys. Ok, ich geh eigentlich nicht auf Partys, aber es beschreibt nun mal am besten eine Veranstaltung, wo ein Haufen verwirrter Studenten im ersten Semester zusammenkommen und versuchen Kontakte zu knüpfen. Also bleiben wir mal bei dem Bild.

Treffen sich Student A und Student B:

Student A: „Hey! Was studierst du denn?“

Student B: „Promenadologie.“

Student A: „Aha, cool. Und worum geht´s da?“ Weiterlesen „Small Talk? – Nein, danke!“

Weil man nie genug lachen kann – Motivation am Montag #26

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Ja, heute nerve ich euch schon wieder mit einem klugen Spruch über das Lachen! (Den von letzter Woche findet ihr hier)

Weil es dich und andere glücklich macht.

Weil es Dinge leichter macht.

Weil  jeder Mensch mit einem Lächeln schön ist.

Und weil es einfach so verdammt wichtig ist.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und lachen nicht vergessen! 😉

Meine Erfahrung mit Zwangsstörung

Oh nein, jetzt hat sie auch noch Zwangsstörungen, oder was? Nach ihrem Bericht über die „angebliche“ Panikattacke, braucht sie wohl ein neues Thema, um sich perfekt in der Opferrolle darzustellen und Mitleid von ihren Lesern zu bekommen.

So mag das vielleicht rüberkommen, aber die Realität ist, dass kaum eine psychische Erkrankung allein vorkommt. Meist kommen gleich ihre ganzen Brüder und Schwestern mit ihr zu Besuch im Kopf. Um aber mal kurz vorwegzunehmen: Ich hab momentan keinerlei Probleme mit Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken, aber um mir jetzt folgen zu können, muss ich mal wieder in die Vergangenheit zurückgreifen. Also, es war einmal die 17-jährige Julia…

Mit 17 Jahren steckte ich sehr tief in meiner Magersucht (genaueres könnt ihr hier nachlesen). Und mit der ganzen Kontrolle wann und wie viel ich esse, kamen auch teilweise sehr spezielle Rituale dazu, wenn´s ums Thema Essen geht. Weiterlesen „Meine Erfahrung mit Zwangsstörung“

Nur noch kurz die Welt retten…

Unsere Welt ist in so vielen Hinsichten eine arme Wurst: Krieg, Klimawandel, Müllberge, Diskriminierung, Regenwaldtod, Gewalt, psychopathische Präsidenten usw. Die Liste ist endlos.

Manchmal werde ich da echt zum Pessimisten: Können wir unsere Erde überhaupt noch retten? Oder steht sie schon kurz vor ihrem Untergang?

Es gibt Tage an denen ich denke: Ist doch egal! Wir sind ein sandkorngroßer Punkt im Universum. Wen juckt´s , wenn wir nicht mehr da sind? Alles wir weiterhin so existieren wie bisher, nur eben ohne Menschen und ohne Erde. Sterben müssen wir doch irgendwann sowieso. (Ja, im schwarz sehen bin ich manchmal echt spitze.)

Rational betrachtet ist der obige Gedanke gar nicht so falsch. Es ist nun mal nüchtern betrachtet so. Aber das ist nur eine Seite der Medaille.

Wie schon gesagt: Erde weg = Menschen weg. Also eigentlich geht es bei der ganzen Lass-uns-unseren-Planeten-retten-Geschichte darum, dass wir unseren eigenen Lebensraum vor dem Untergang bewahren. Das ist der eine Aspekt. Weiterlesen „Nur noch kurz die Welt retten…“

Trau dich! – Motivation am Montag #25

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Wann bist du das letzte Mal über deinen Schatten gesprungen?

Ich versuche immer wieder meine Komfortzone zu verlassen, auch wenn es mir Angst macht und ich mich unsicher fühle. Ich bin ganz ehrlich mit euch: Manchmal schaffe ich das auch nicht. Ich scheitere an dem, was ich mir vornehme. Dafür klappt es dann ein anderes mal!

Und ich bin schon das ein oder andere Mal überrascht gewesen, wohin mich dieser Sprung ins kalte Wasser geführt hat.

In diesem Sinne: Mit Anlauf in die neue Woche und in unbekannte Situationen! You got this! ❤

 

Mystery Blogger Award – Aller guten Dinge sind drei!

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Nachdem ich von der lieben Nelia und Kamikazeente für mich total überraschend für den Mystery Blogger Award nominiert worden bin (hier geht´s zum Beitrag mit allen Infos zum Award), bin ich nun sogar ein drittes Mal nominiert worden!

Und zwar wurde ich von der lieben Alex aka onedayafreeprincess vom Blog Creating Wonderland nominiert. Vielen Dank dafür liebe Alex! Nachdem ich meinen Freudentanz durch mein Zimmer abgeschlossen habe, beantworte ich nun sehr gerne ihre Fragen. ;1.

1. Was ist eure Lieblingsjahreszeit und warum?

Meine Lieblingsjahreszeit ist Herbst oder Winter. Ich komme mir manchmal echt so vor als wäre ein Teil meiner Menschlichkeit, wenn es ums Thema Wetter geht, verloren gegangen. 😉 Abgesehen von diesen kalten Jahreszeiten, habe ich es nämlich auch am liebsten grau, nass und nebelig. Sonne ist mir (außer von Wolken bedeckt) zu grell und heiß. Mein Körper scheint einfach kein Vitamin D zu mögen.

Ich mag diese Jahreszeiten, aber nicht nur wegen ihrer Kälte, sondern weil diese Kälte auch mit sich bringt, dass die meisten anderen Menschen nicht das Haus verlassen. Und was ist bitteschön für einen sozialphobischen Menschen besser, als der einzige auf der Straße zu sein? Außerdem kann man sich im Winter schön dick anziehen mit Pulli und Jacke. Figurbetonte kurze Sommerklamotten sind mir nämlich ein Graus.

2. Wenn ihr jemand anders sein könntet, wer wäre das? Bzw würdet ihr jemand anders sein wollen?

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Wenn ich eine Magersüchtige sehe…

Ich war letztens an der Uni (ja, stellt euch vor ein Student geht in die Uni – crazy oder?) und hab da ein Mädchen gesehen. Und dieses Mädchen war ohne Zweifel magersüchtig.

Kann sie nicht auch einfach nur von Natur aus schlank gewesen sein? Nein, denn das entscheidende Merkmal, ob jemand dünn oder tatsächlich magersüchtig ist, sieht man meist (nicht immer!) im Gesicht. Das Gesicht dieses Mädchens war blass, eingefallen und ausdruckslos. Ihr stand der Tod ins Gesicht geschrieben. Ich habe auch eine sehr schlanke Freundin, bei der ich mir auch denke, dass sie von Treffen zu Treffen schmaler wird, aber ihr Gesicht strahlt Leben aus. Außerdem isst sie genug. Ich war schon mehrmals mit ihr Burger essen.

Auf jeden Fall hat diese Begegnung gemischte Gefühle bei mir ausgelöst. Ich war auf einmal so unendlich traurig, dass sich dieses Mädchen mit etwas so teuflischem wie einer Essstörung quälen muss. Und zugleich war ich auch so wütend. Am liebsten hätte ich sie geschüttelt und ihr klargemacht, dass sie gegen diesen Teufel kämpfen muss, auch wenn sie das gerade nicht will. Ich weiß natürlich als ehemalige Magersüchtige am besten, dass hingehen und durchschütteln null therapeutischen Wert hat und nur das Gegenteil bewirkt. Weiterlesen „Wenn ich eine Magersüchtige sehe…“