Menschen aussortieren – Motivation am Montag #23

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich finde dieser Spruch zeigt ganz gut, was ich mit „Freunde aussortieren“ meine.

In meinem Leben gibt es zum Beispiel einige Menschen, an die ich unnötig viel Energie verschwende. Sei es, weil die Person ständig von mir verlangt bloß ein bisschen anders zu sei oder weil sie tatsächlich nicht so smart ist aka hat Gedankengänge, die ich nicht nachvollziehen kann oder hat gefühlt gar keine Gedankengänge. 😉

Und das ist auch vollkommen ok! Ich darf auch nicht verlangen, dass sich diese Person für mich ändert. Was ich aber machen kann, ist diese Person, die weder emotional, noch kognitiv, noch sonst irgendwie bereichernd für mich ist, ihren eigenen Weg gehen zu lassen, auch wenn es ohne mich ist.

Bei mir schleichen sich dann aber andere Ängste ein: Bin ich dann nicht irgendwann ganz allein? Aber hier spinnt sich mein Kopf schon wieder seine eigenen Märchen zusammen und in der Realität weiß ich, dass das nie passieren wird. Und sollte ich mal alleine sein, dann suche ich nach den passenden Räumen! Und davon gibt es mehr, als man im ersten Moment denkt!

Ich wünsche euch eine schöne Novemberwoche mit Menschen, die euer Leben bereichern! ❤

Autor: Lebenswelt

Herzlich willkommen in meiner Lebenswelt! Ich bin Julia (21) und in meinem Leben habe ich schon die Diagnosen Magersucht, Binge Eating, Depression und soziale Phobie bekommen. Momentan lebe ich nur noch mit „Restsymptomen“ dieser Krankheiten und beginne das Leben wieder zu genießen. Auf meinem Blog schreibe ich über meine Erfahrungen mit psychischen Krankheiten, versuche mit Vorurteilen aufzuräumen, Wege zu einem gesünderen Leben zu finden und ich berichte über alles, was sich in meiner Lebenswelt so abspielt. Werdet inspiriert und motiviert ebenfalls euren Weg zu finden und euch selbst zu akzeptieren! Denn eure Lebenswelt ist lebenswert!

6 Kommentare zu „Menschen aussortieren – Motivation am Montag #23“

  1. Guten Morgen Julia,
    ich kann deine Gedankengänge nachvollziehen. Auch ich befinde mich regelmäßig im Ausmist-Zustand. Gestern bspw. wurde zu mir gesagt: „Du bist nicht gesellschaftsfähig! Kein Wunder, dass mit dir keiner klarkommt!“ Das traf mich tief, zumal es von einer nahestehenden Person kam.
    Sofort hatte die Angst mich wieder im Würgegriff, persönlich nicht geschätzt und verlassen zu werden: „Du bist nicht gut genug! Du musst dich für andere verändern!“ Diese Situation zeigte mir deutlich, dass ich mir nicht alles annehmen darf, was andere zu mir sagen. Zumal es eine sehr oberflächliche Meinung ist, die auf mich nicht zutrifft. Gesagt wurde es, weil ich einer anderen Ansicht bin und konsequent nach meinem Gefühl handle. Daraus entsteht die weitere Sicht, dass es für mich nur schwarz/weiß gäbe. Wie schreibt Paulo Coelho: „Was andere Menschen von dir denken, ist nicht dein Problem.“
    Menschen, die mir nur Engerie rauben, schenke ich keine Aufmerksamkeit. Der Weg ist hart und schmerzt, aber sich immer nur nach dem Umfeld zu richten, ist Verschwendung der eigenen Lebenszeit.
    Auch dir eine tolle Woche. 🙂
    Viele Grüße
    Michaela

    PS: Danke für deine Mail. Ich antworte dir bald. Morgen erscheint übrigens die Beantwortung deiner Fragen (Blogger Award). 🙂

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    1. Guten morgen, Michaela! Vor dem, was du schreibst habe ich auch große Angst. Wenn man nicht macht, was jeder von einem möchte und seine Meinung vertritt, ist es nun mal so, dass einen nicht jeder mag. Das tut weh und ist schwierig für mich, die bis jetzt immer versucht hat „Everybody’s darling“ zu sein. Ich denke es ist teilweise schwierig von solchen Leuten Abstand zu nehmen, aber für einen selbst ist es bestimmt das beste.
      Ui, bin schon gespannt auf deine Antworten! 🙂 Und lass dir Zeit. Ich bin ja auch nicht die schnellste, wenn es um das Beantworten von Mails geht. 😉
      Alles Liebe, Julia

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  2. Das Grundproblem liegt nach meiner Erfahrung darin, dass `wir´ häufig nicht sagen, was wir wirklich denken, um es anderen Recht zu machen. Es heißt ja auch, dass wir jeden Tag sehr häufig `lügen´, um zB `Streit´ zu vermeiden.
    Und da darin liegt für mich die Lösung: Immer sagen, was du wirklich denkst, hart aber fair.
    Ich persönlich musste das als ehemaliger `Anpasser´ auch lernen bzw. trainieren.
    Und der Erfolg ist grandios!!
    Jürgen aus Loy (PJP)
    P.S. An Happy Kalorie:
    Wenn du dir die Freundschaft erhalten willst…hättest du zB nur sagen können:
    Da ist die Tür und tschüß. Ich würde darum wetten, dass es am nächsten Tag bei dir geklingelt hätte.

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    1. Da hast du recht. Wenn man immer sagt, was man denkt entsteht so eine Situation erst gar nicht. Aber ich bin da immer zu weich. Ich will dann den anderen nicht verletzen und halte lieber den Mund. Und dann kommt es leider dazu, dass ich mich mit Menschen umgeben, mit denen ich mich nicht umgeben möchte.

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  3. Aber in manchen Freunden kann man sich wirklich täuschen.
    Zu einigen habe ich nach langer Zeit den Kontakt abgebrochen, weil nie etwas zurückkam.
    Und ganz von selbst haben sich neue Freundschaften und nette Bekanntschaften ergeben.
    Sorry für den Nachtrag, aber ich fühl mich hier irgendwie `aufgehoben´. 🙂 😉
    Schönes W`end.

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