Goodbye, 2017!

Im letzten Beitrag habe ich ja schon meine wahnsinnig interessante Meinung zum Thema Vorsätze kundgetan. Heute reflektiere ich noch einmal kurz über das Jahr 2017 bzw. versuche herauszufiltern, wie toll ich denn in diesem Jahr war (man muss sich auch mal selbst loben dürfen). Denn mein Kopf funktioniert so: Negatives klebt sich wie Kaugummi fest, während Positives verstaubt in der hintersten Ecke landet. Also würde ich sagen, lasst uns mal mein Gehirn aufräumen!

Was ich 2017 geschafft habe:

  • Blogstart:

Im Februar hab ich mich endlich getraut meinen Blog, damals noch unter dem Namen „Mein Leben als Psycho“, zu starten. Das war nicht nur mit viel Recherche verbunden (Wie um alles in der Hölle erschaffe ich einen Blog?), sondern auch mit einer guten Portion Angst (Alle werden mich kritisieren und sowieso halt ich das keine zwei Wochen durch!). Aber siehe da, mich gibt´s noch immer und das wird hoffentlich noch lange so bleiben!

  • Mein eigener YouTube-Kanal:

Weil ich mir ja immer wieder selbst gerne Herausforderungen stelle, habe ich im Sommer mein erstes Video auf meinem YouTube-Kanal Julia Lebenswelt gestellt. Mittlerweile gibt es 12 Videos zum Thema Psychologie auf diesem Kanal, wofür ich mir echt mal auf die Schultern klopfen darf. Ich bin zwar mit meinem Kanal noch etwas in der Findungsphase, aber der erste Schritt ist getan!

  • Praktikant anstatt Patient:

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Projekt gute Vorsätze: Alle Jahre wieder oder ein für alle Mal?

Zum Jahresende liegt es mir noch am Herzen ein Thema aufzugreifen, dass zu dieser Zeit ein Dauerbrenner ist: Vorsätze. Da trifft es sich prima, dass die liebe Simone Tontsch vom Blog Yoga Meditation & andere göttliche Gewohnheiten zu einer Blogparade aufgerufen hat, in der es genau darum geht.

Ganz ehrlich, alleine wenn ich das Wort höre möchte ich am liebsten weglaufen. Dieses Wort hat für mich eine ziemlich negative Bedeutung. Alleine schon deshalb, weil sehr viele sich einfach nur Vorsätze am Jahresende nehmen, weil es jeder macht. Und der liebe Leser, der mich schon ein bisschen besser kennt, weiß, dass ich es absolut hasse mit dem Strom zu schwimmen (Was ich aber dennoch oft genug tue. Ich will es mir halt oft nicht eingestehen.) Aber ich finde Vorsätze nicht per se schlecht. Da muss ich ausholen. Und wie schön, dass ich einen Blog habe, indem ich die liebe Internetgemeinde mit meiner Meinung vollschwafeln kann. 😉

Ich finde es grundsätzlich klasse sich Dinge vorzunehmen. Ich meine, wenn wir uns nichts vornehmen, dann machen wir ja im Grunde gar nichts. Eigentlich ist doch fast jede Tätigkeit etwas, dass ich mir vornehme, oder? Deshalb ersetze ich das Wort „Vorsatz“ ab sofort als Tätigkeit, Aktivität oder Vorhaben, um dieses negativen Vibe loszuwerden. 😉

Also, wie gesagt, Vorhaben sind toll. Nur gibt es da einige Regeln, die die klassischen „Vorsätzler“ oft nicht beachten, zum Beispiel sowas wie konkrete Zielformulierung, Etappenziele, Realitätsnähe, Erfolgswahrscheinlichkeit usw. Weiterlesen „Projekt gute Vorsätze: Alle Jahre wieder oder ein für alle Mal?“

Fröhliche Weihnacht überall…

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest und eine schöne Zeit mit euren Liebsten!

Fühlt euch gedrückt!

Julia ❤

Die Stadt der Glückseligkeit

Am Tag vor Weihnachten möchte ich mit euch noch eine kleine Geschichte teilen, die ich während meines letzten Klinikaufenthalts kennen und lieben gelernt habe:

Die Stadt der Glückseligkeit

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by pixabay

Ein Mann machte sich auf nach der Stadt der Glückseligkeit. Er nahm nur das Wichtigste mit und brach bei Sonnenaufgang auf. Als er den ganzen Tag in Richtung Stadt der Glückseligkeit gewandert war, rastete er schließlich an einem großen stillen See. Der Tag senkte sich und er entschloss sich, unter einem großen Baum zu lagern. Er bereitete das Nachtlager und stellte seine Schuhe so hin, dass die Schuhspitzen genau in die Richtung der Stadt der Glückseligkeit zeigten. So konnte er sicher sein, die Richtung am Morgen nicht zu verfehlen.

In der Nacht jedoch kam ein Spaßmacher des Weges. Dieser sah die Szene unter dem Baum, sah den Schlafenden, die Schuhe, erfasste die Situation. Leise drehte er die Schuhe in die entgegengesetzte Richtung und ging davon. Weiterlesen „Die Stadt der Glückseligkeit“

Weihnachten mit Binge Eating – Teil 3

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Auf zum letzten Teil meiner Trilogie „Weihnachten mit Essstörung“.

Hier könnt ihr Teil 1 (Weihnachten mit Magersucht) und Teil 2 (Weihnachten zwischen Hungern und Fressen) lesen.

Weihnachten mit Binge Eating

Mittlerweile sind wir am Weihnachten vor zwei Jahren angelangt. Das war auch das erste Semester in dem ich zu studieren begonnen hatte und über die Weihnachtsferien nach Hause gefahren bin. Das habe ich auch dringend gebraucht. Das erste Unisemester war für mich sehr anstrengend. Nicht so sehr bezüglich der Anforderung, sondern vielmehr, weil ich in einem komplett neuen sozialen Umfeld war. Ich hatte zu dieser Zeit auch kurzfristig keine Therapie, was das Ganze nicht besser gemacht hat.

Dieses Weihnachten hatte ich mich also auf Entspannung zu Hause gefreut. Die bekam ich auch – plus heftigen Fressattacken. Weihnachten ist ja essenstechnisch ganz weit vorne. Das wissen wir alle. Also ein ziemlich gefährliches Umfeld sozusagen für jemanden mit einer Essanfallstörung. Weiterlesen „Weihnachten mit Binge Eating – Teil 3“

A Plätzchen a day… – Motivation am Montag #29

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Wer an Weihnachten so gar keinen Stress hat, ist echt beneidenswert!

Wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile meine Adventzeit relativ stressfrei gestaltet habe! Gedanken zu Geschenken mache ich mir meistens schon früh genug und an den Feiertagen selbst, geht es bei uns auch relativ gemütlich zu, weil man unsere enge Verwandtschaft an einer Hand abzählen kann!

Trotzdem ist Pause immer ein gutes Stichwort, nicht nur zur Weihnachtszeit! Einmal durchatmen und aus sich selbst acht geben. Denn jeder sollte sich an Weihnachten selbst ein Geschenk machen, indem man nicht zur zu anderen gut ist, sondern vor allem auch zu sich selbst!

Startet gut in die letzte Adventwoche und Pause nicht vergessen! ❤

Kein Stress stresst mich

Ich hab ein klitzekleines Problemchen, wenn es darum geht das richtige Maß zu finden. Das bezieht sich bei mir auf fast alle Lebenslagen. Von allem gibt es ein individuelles zu viel und zu wenig: Essen, Schlaf, Arbeit, Pause, soziale Kontakte,…You get the idea!

Nun habe ich es zu meiner Lebensaufgabe gemacht diesen Mittelweg für mich irgendwie aufzutreiben. Bei manchen Dingen funktioniert das im Moment gerade ganz gut. Zum Beispiel bin ich echt von mir erstaunt wie gut ich in letzter Zeit die Uni handle. Dazu muss ich sagen, dass ich in der Schule das war, was man so als Streber bezeichnen konnte. Lernen war alles, Freizeit war überbewertet!

Über diese Phase bin ich Gott sei Dank hinweg. Ich gebe weiterhin mein bestes, aber bin bei weitem nicht mehr so verkrampft wie früher. Das liegt vielleicht auch daran, dass in einem Psychologiestudium großer Notendruck herrscht und somit auch ein starkes „Strebertum“. So wird mir praktisch jeden Tag vor Augen geführt, wie verrückt es ist, Zahlen, die möglichst nah an der 1,0 liegen, nachzurennen. Ich meine als wäre das das wichtigste im Leben!

In anderen Bereichen funktioniert das mit dem „Finde die Mitte“ leider noch nicht so gut. Da hätten wir zum einen die Sache mit dem Essen (was wir heute mal in eine Schublade stecken und erst wieder hervorholen, wenn es lieb darum bittet) und auf der anderen Seite die Sache mit meiner Do-To-Liste.

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by pixabay

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