Sich das Glück einladen…

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Mir fällt es immer wieder mal schwer mir die Erlaubnis zu geben, dass ich glücklich sein darf. Das ist so gar nicht logisch, aber wann ist denn der Kopf schon logisch?

Ich arbeite daran dem Glück eine Chance zu geben und ihm zumindest die Tür einen Spalt zu öffnen! Vielleicht traut es sich dann öfter in mein Leben…


Habt eine schöne Woche und sperrt das Glück nicht aus! 😉

Betroffenen eine Stimme geben…Bitte helft mit!

Vor kurzem wurde ich in meinem Psychologiestudium auf die Kampagne „It gets brighter“ aufmerksam gemacht und war sofort begeistert!

Die Idee von „It gets brighter“ lautet folgendermaßen:

UNSER ZIEL

It Gets Brighter sammelt kurze Video-Botschaften, in denen Betroffene oder Angehörige über ihre eigene Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung sprechen und anderen Hoffnung schenken. Lasst uns offen darüber sprechen, was in unseren Köpfen vorgeht anstatt es zu verdrängen.

Unser Ziel ist es, Betroffenen die Botschaft zu senden, dass es auch in schweren Situationen immer einen Lichtblick geben wird – It Gets Brighter.

Hilf uns, das Schweigen zu brechen und junge Menschen zu motivieren, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und ihre seelische Gesundheit zu stärken.

Mit diesem Ziel stellen wir Eure Video-Botschaften öffentlich zur Verfügung.

(http://www.itgetsbrighter.de)

Das heißt absolut jeder, der als Betroffener, Angehöriger oder jeglichen anderen Kontext Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen hat, kann ein Video hochladen und sagen, was ihm oder ihr am Herzen liegt. Das Hochladen ist einfach und auf der Webseite gut erklärt. Das Ganze muss auch gar nicht professionell sein. Eine Handykamera reicht vollkommen. Wer möchte kann das Video auch anonym gestalten z.B. mit einem Text oder einer Stimmaufnahme. Alles ist erlaubt! Hauptsache es macht Hoffnung!

Da hab ich mich natürlich nicht zwei Mal bitten lassen und gleich mal ein Video hochgeladen: Weiterlesen „Betroffenen eine Stimme geben…Bitte helft mit!“

Kurz vor einem Binge…

Diese Zeilen habe ich kurz vor einem Essanfall geschrieben. Das Ganze war vor ungefähr einem Jahr und ich habe bis auf Rechtschreibfehler nichts von dem Geschriebenen verändert. Ich würde sagen, lasst es einfach auf euch wirken:

Was fühle ich? Ich weiß es ist falsch, aber ich will es mir nicht verbieten. Diese Vorfreude, die ich schon seit ca. 2 Stunden habe. Ich hab alles was ich machen wollte vorher gemacht.

Ich war beim Bäcker. Hab mir ein Schokocroissant, eine Zimtschnecke und einen Lebkuchen gekauft. Ich bessere nicht mal mehr die Fehler aus (das hat dann Zukunfts-Julia getan, um meinen Lesern das zu ersparen).

Ich habe heute nichts mehr vor. Das gibt mir den Freifahrtschien. Ja, ich darf essen. Ich freu mich. Auch wenn ich mich nach dem Gelage wieder ganz schlecht fühlen werde und mir Vorwürfe machen werde.

Ich kann nicht anders. Ich werde es vor meinen Lieben verheimlichen. Ich bezahle und die Verkäuferin hat keine Ahnung. Ich kann ja morgen neu anfangen. Jetzt hab ich keine Geduld mehr…

Was sind deine Special Effects?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Zugegeben, wenn wir alle unsere Fehler und Macken als „Special Effects“ rechtfertigen, dann kann das für einen selbst als auch für andere ziemlich schwierig werden!

Aber nicht aus jeder Macke ein Riesendrama zu machen (was ich übrigens ausgezeichnet kann) hilft enorm! Ach, und ganz grundsätzlich schadet es nie mit einem Augenzwinkern durchs Leben zu gehen! 😉


Also einen guten Wochenstart, meine lieben Special-People! 😉

Meine größte Angst…

Es gibt eine Menge Dinge, vor denen ich Angst habe. Dazu zählen auch viele kleine Dinge, die für viele Menschen ganz selbstverständlich scheinen z.B. das Haus zu verlassen. Aber meine größte Angst teilen, denke ich, sehr viele Menschen mit mir. Und zwar ist das die Angst vorm Alleinsein.

Und damit meine ich nicht, dass ich ständig Leute um mich herum brauche. Um Gottes willen! Das würde mich vollkommen überfordern. Ich verbringe gerne Zeit mit mir und kann mich auch gut und lange alleine beschäftigen.

Meine Angst bezieht sich viel mehr auf das Gefühl auf der Welt niemanden mehr zu haben, an dem ich mich wenden kann, wenn es mir mal nicht gut geht, aber genauso wenn ich mal mit jemandem lachen möchte.

Dieses Gefühl nicht auf mich allein gestellt zu sein gibt mir im Moment meine Schwester und meine Mutter. Vor allem meiner Mama kann ich alles erzählen und ich hänge, meiner Meinung nach, manchmal schon viel zu stark an ihr. Auch wenn ich über eine relativ große Distanz von meiner Mama entfernt bin, fühle ich mich dennoch mit ihr verbunden, Whatsapp und Co. sei Dank.

Das war’s aber dann auch schon, was ich an engen Beziehungen aufweisen kann. Ich will damit nicht sagen, dass ich keine Menschen in meinem Umfeld hätte, die ich nicht als Freunde bezeichnen würde, aber das sind keine Beziehungen, wo ich mich darauf verlassen kann, dass diese auch noch in mehreren Jahren bestehen. Außerdem finden diese Beziehungen auf einer viel weniger tiefen Ebene statt, womit wir auch schon den nächsten Punkt angerissen haben: Weiterlesen „Meine größte Angst…“

Was ich denke vs. Was ich tue

Ich habe ja letztes Mal eine Tabelle erstellt wie sich meine Beziehung zu meinem Körper verändert hat (Mein Körper und ich – früher vs. heute).

Waren da schon sehr viele Punkte positiv, gibt es bei mir noch immer einige Baustellen. Ich habe in vielen Dingen ein Denken erreicht, dass für mich sehr förderlich ist. Das Problem ist nur, dass mein Verhalten diesen positiven Denkmustern etwas negativ gegenüber steht. Hier kommen ein paar Beispiele:

Was ich denke vs was ich tue.PNG

Was ist Mut?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

In Filmen und Büchern wird immer wieder suggeriert, dass der mutige Held die Welt rettet!

Mal ganz unter uns: Wenn man um mutig zu sein die Welt retten muss, ist mir das echt zu anstrengend! Deshalb definiere ich Mut anders!

Meiner Meinung ist für jeden etwas anderes mutig! Und allein sich einem Leben voller Höhen und Tiefen zu stellen, verlangt eine gute Portion Mut!

Also glaub nicht, dass du nicht mutig bist! Du bist es auf deine ganz eigene Art und Weise!


Ich wünsche euch eine tolle Woche als die mutigen Helden, die ihr alle seid! ❤