Ich denke, also…

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Wenn ich mit meiner Mutter meine Gedanken teile, kommt oft als Reaktion:

„Du denkst zu viel!“

Auf der einen Seite gebe ich ihr vollkommen Recht! Ich bin echt eine Meisterin darin Dinge so oft durchzudennken, dass ich damit manchmal an den Rand des Wahnsinns komme.

Andererseits denke ich sehr gerne. Ich denke mich gerne in andere Welten oder kreiere in meinem Kopf eine Vielzahl an „Was wäre wenn,…“-Szenarien. Ich denke mir gerne Ideen aus und bis zu einem gewissen Grad finde ich es auch interessant über mich selbst und mein Verhalten nachzudenken.

Wie immer ist es der Mittelweg, der mir hier ideal erscheint…

Wie ist das bei euch so? Glaubt ihr, ihr denkt zu viel?

Habt einen schönen Wochenstart! 💜


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8 Gedanken zu “Ich denke, also…

  1. Definitiv ja! Ich zerdenke sehr viel, wenn ich mich nicht bewusst stoppe. Selbst dann wühlt es noch in den hintersten Ecken. Nur, wenn ich total erschöpft bin und mich nicht mehr unter Kontrolle fühle, handel ich zuerst. Meist ist mir das hinterher, wenn ich wieder denken kann, auch total unangenehm.

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  2. Liebe Julia,
    mir wird auch oft gesagt, dass ich zu viel nachdenke. Aber anders gefragt, welche Norm ist die Beste im Bereich Denken?
    Ich denke gern. Wobei ich nicht genau trennen kann, was Denken und was Visualisieren bzw. Träumerein in eine bessere Situation – ist. Wie du mittlweile weißt, denke ich den ganzen Tag und das ist auch gut so. Ich fühle mich damit wohl und ich schade damit keinem. Kann ein Denkprozess tatsächlich gesteuert werden?
    Gedanken können auch ins lustige Spinnen übergehen, mit herzhaften Lachen zur Folge. Müssen wir wirklich über all unsere Handlungen Rechenschaft ablegen und diese nach zu viel/zu wenig einordnen? Fragen über Fragen kommen mir gerade in den Sinn. Viel Raum zum Nachdenken. 😉
    Alles Liebe und komm gut durch die Wochen
    Michaela

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    1. Danke, dass du mir mit deinen Worten ein Lächeln entlockt hast! 💜 Du hast absolut recht! Wem muss ich denn hier irgendwas beweisen? Ich glaube seine Gedanken ansatzweise zu kontrollieren ist möglich, aber um das echt zu können muss man sich glaub ich jahrelang von buddhistischen Mönchen belehren lassen.😉

      Danke dir! 💜 Ich wünsche dir auch eine gute Woche mit vielen ‚Träumereien‘! 😉

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  3. Aylee

    Wenn mir das seit meinem siebten Lebensjahr nicht ständig gesagt wurde, hätte ich es nie gemerkt. Ich brauche auch einen Mittelweg. Besonders für die Kampfkunst. Während eines Kampfes ist es nicht gut alles zu zerdenken. So habe ich gelernt „iniutiv“ zu denken. Nicht mehr metaphorische Synonyme für meine Gedanken finden.

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  4. Ja, wenn die Gedanken kreisen.
    Viele haben dadurch Schlafprobleme, die ich nur zu gut kenne. Dann dreht man sich von einer Seite auf die andere.
    Mein Rezept heute: Aufstehen, Tee kochen und was tun. Danach kann ich auch wieder schlafen.
    Btw (by the way): In meiner Rockschule hängt ein Schild mit folgender Aufschrift:
    Ich denke, also bin ich hier falsch. 🙂
    Das ganze hat auch viel mit dem `Zeitmangement´ zu tun, das man sich auferlegt.
    Liebe Grüße!
    Jürgen aus Loy (PJP)

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