5 Erkenntnisse aus der Bloggerpause

Hey zusammen! Ich melde mich nach guten zwei Monaten hier auch mal wieder zu Wort. Wie geht es euch? Wie habt ihr die Zeit so verbracht?

Ich hab ja in meinem letzten Beitrag im Januar geschrieben, dass mir im Moment alles zu viel wird. Alles hieß Uni, „Internetzeug“ und Psycho-Themen im Allgemeinen. Also, die Uni hat sich mittlerweile wieder etwas beruhigt. Damit geht auch einher, dass ich wieder mehr Interesse an Themen wie psychischer Gesundheit und Psychologie habe. Schon krass wie der Druck sich mit einer Thematik auseinandersetzen zu müssen (für Klausuren lernen), jegliches Interesse killen kann. Aber dieses Thema hatten wir ja auch schon einmal hier: Wie mir die Schule meine Kreativität gestohlen hat

Und deshalb freu ich mich auch wieder nach und nach meine Internet-Kanäle zu aktivieren und starte mit meinem Blog. Und damit ich mich besser fühle und so tue als hätte ich in meiner bloggerfreien Zeit sehr viele Erkenntnisse gewonnen, liste ich euch mal auf, was mir in den letzten zwei Monaten aufgefallen ist:

  1. So vieles ist „nur“ Routine

Ich merke gerade als ich diesen Beitrag schreibe, dass ich recht große Angst vor der Reaktion darauf habe. Wenn ich daran denke ein YouTube-Video zu drehen, muss ich erstmal tief durchatmen, um wieder runterzukommen. Was ich sagen will: Durch meine Internet-Pause habe ich wieder so starke Ängste, bevor ich etwas hochlade, wie ich sie das allererste Mal hatte. Und der Grund dafür ist, dass ich keine Routine mehr damit habe.

Das Leben besteht aus so vielen Gewohnheiten. Diese machen uns vielleicht zu Beginn Angst oder sind sehr anstrengend, aber unser Gehirn ist da recht einfach gestrickt. Je öfter wir etwas machen, desto einfacher wird es. Und irgendwann ist es so selbstverständlich wie Zähne putzen.

  1. Prioritäten setzen ist wichtigchecklist-2077018_1920

Ich habe in meiner bloggerfreien Zeit die Uni an erste Stelle gestellt. Das war natürlich auch sehr wichtig und, dass ich hier auf dem Blog eine Pause gemacht habe, war eine logische Folge davon. ABER ich habe, wie sehr oft eigentlich, meine Gesundheit auch hinten angestellt. Dabei weiß ich rational, dass es wenig gibt, das wichtiger ist als Gesundheit. Um meine Prioritäten aber auch in der Praxis etwas besser umzusetzen, habe ich mich dazu entschieden auch hier etwas mehr Routinen zu etablieren. Wir werden sehen wie das klappt…

  1. Meine Ansprüche sind zu hoch

Zugegeben, dass ist nicht unbedingt eine neue Erkenntnis. Ich habe immer schon von mir und auch von anderen zu viel erwartet. Ich merke wie mich diese Einstellung runterzieht und weil ich alles, was mir wichtig ist, perfekt machen möchte, mache ich es viel zu oft am Ende gar nicht.

  1. Musik und Co. sind mir superwichtig

guitar-2141120_1920.jpgEigentlich könnte ich das schon so stehen lassen…Eine genauere Ausführung? Ok, aber nur weil ihr es seid! 😉 Ich singe schon sehr lange sehr viel und sehr gerne. Ich könnte euch jetzt auch das YouTube-Video verlinken, wo ich mal gesungen habe, aber das ist mir zu peinlich, sodass derjenige, den es interessiert es bitte selbst suchen möge. Außerdem tut es mir in letzter Zeit auch sehr gut einfach mal durch die Wohnung zu tanzen. Ich überlege auch schon lange endlich (wieder) einmal Gitarre- und Gesangsunterricht zu nehmen.

  1. Ihr habt mir gefehlt

Ok, das klingt jetzt sehr kitschig, aber ich habe wirklich den Austausch mit euch vermisst! Ich glaube, ich habe das schon mal gesagt, aber von allen Plattformen, lese ich eure Kommentare wirklich am liebsten. Ihr nehmt euch Zeit mir wirklich zu antworten, ihr seid verständnisvoll und habt mir wirklich schon viele gute Tipps gegeben. Danke dafür! Außerdem: Wenn ihr das hier lest, vielen Dank, dass ihr Geduld mit mir hattet, auch, wenn jetzt lange keine Beiträge gekommen sind!


Der letzte Punkt führt mich auch gleich noch zu einer kleinen Bitte, die ich an euch habe: Eigentlich wollte ich meinen Blog grundlegend umbauen, um hier einen frischen Wind reinzubringen. Letztendlich habe ich aber gemerkt, dass ich doch ganz zufrieden damit bin wie mein Blog aufgebaut ist.

Trotzdem habe ich kleine Veränderungen vorgenommen. Zum Beispiel gibt es in der Menüleiste oben, nun zu den drei Kategorien Essstörungen, Depressionen und Soziale Phobie genauere Erläuterungen, was diese psychischen Störungen sind. Außerdem hab ich die Kategorie Über mich bearbeitet. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr euch die Texte durchlesen könntet und vielleicht den ein oder anderen Kommentar dalasst! Gerade auch bei den Erklärungen von Essstörungen und Co. bin ich dankbar, wenn ihr mich korrigiert, falls ich irgendeinen Stuss geschrieben habe.

Und ihr könnt mir noch bei weiteren Dingen helfen, wenn ihr mich lieb habt. Haha, das nenne ich emotionale Erpressung! Ne, aber im Ernst: Ich möchte natürlich auch gerne über Themen schreiben, die euch interessieren. Vielleicht habt ihr ja hier ein paar Wünsche?  Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ich freue mich, mit euch wieder regelmäßiger Inhalte zu teilen! Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Tag und wir sehen uns!


► Mein Instagram-Account: www.instagram.com/julialebenswelt

► Mein YouTube Kanal: Julia Lebenswelt

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21 Gedanken zu “5 Erkenntnisse aus der Bloggerpause

  1. Liebe Julia,

    ach, wie schön! 🙂 Hab mich schon sehr auf deinen nächsten Beitrag gefreut! Toll, dass du dich deiner Angst gestellt und ihn hochgeladen hast!
    Einen „Wunsch“ hab ich tatsächlich: Magst du an meiner Blogparade zum Thema „Trost“ teilnehmen? (https://psychologik.blog/2019/03/10/aufruf-blog-parade-zum-thema-trost/) Ich bin mir sicher, dass du da was Tolles und Wertvolles schreiben kannst und würde mich sehr freuen, deinen Artikel dann verlinken zu können.

    Und eins möchte ich dir gerne noch mitgeben: sing‘ weiter!! Such‘ dir einen guten Gesangslehrer, dann ist Singen eine unglaublich intensive Form der Selbsterfahrung und Therapie – das sag ich aus eigener Erfahrung. 🙂 Ich lerne nach der Rabine-Methode (www.rabine-institut.de) und da kommt man wirklich mit sich und seinem Körper in Kontakt – auf eine ganz neue Weise. (Nein, ich bekomme kein Geld für diesen Kommentar, ich bin einfach nur wirklich ehrlich überzeugt davon)… vielleicht gibts ja nen Lehrer in deiner Nähe?
    Ich hab mir übrigens die Mühe gemacht und bin auf ein sehr schönes Video von einer talentierten Bloggerin namens Julia gestoßen… 😉 Bleib‘ also am Ball! 🙂

    Und schön, dass du wieder hier bist!

    LG,
    Jeca

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    1. Hallo liebe Jeca,

      vielen Dank für deine ermutigenden Worte! Und wie schön ist bitte die Idee der Blogparade! Ich mache sehr gerne mit! Solche Gemeinschaftsprojekte sind toal mein Ding! 😉

      Ich war auch gerade mal wieder etwas auf deinem Blog unterwegs und muss sagen, da hat sich ganz schön was getan seit ich das letzte Mal da war – im positiven Sinne natürlich! Ich muss mir unbedingt die Zeit nehmen deine früheren Beiträge durchzulesen. 🙂

      Interessant. Vielen Dank für den Link! Ich werde es mir gleich mal durchlesen! 🙂 Du hast recht, singen ist eine wundervolle Form von Therapie. Ich möchte auf jeden Fall über meinen Schatten springen. Schon alleine Unterricht zu nehmen, würde mir bestimmt viel bringen! Und natürlich auch vielen Dank für das Lob und die Mühe meinen YouTube-Kanal nach dem Video zu durchforsten. 😉

      Ganz liebe Grüße! Ich freu mich wieder da zu sein!

      Gefällt 1 Person

  2. Willkommen zurück! Du hast uns auch gefehlt! Und deine Erkenntnisse aus deiner Blogpause kann ich nicht nur sehr gut nachvollziehen, sondern wirken auch ziemlich reflektiert! Ich denke, dass du diese kleine Auszeit gebraucht hast – überhaupt muss man sich gelegentlich ein paar Grenzen setzen. Aber hoffentlich rückt das Thema Gesundheit nun etwas weiter vor 🙂

    Liebe Grüße!

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank, liebe Mia! Ich merke gerade richtig wie sehr mir dieser Austausch gefehlt hat! 🙂

      Und die Pause hat mir definitiv gutgetan! Erkenntnis ist ja, wie man so schön sagt, schon mal der erste Schritt. Ich werde versuchen in kleinen Schritten meiner Gesunheit mehr Beachtung zu schenken. Schließlich haben wir nur eine!

      Ganz liebe Grüße
      Julia

      Gefällt 1 Person

  3. Hey das Leben ist schön

    Hey Julia, ich freue mich genauso wie alle anderen darüber, dass du dich getraut hast, diesen Beitrag trotz Angst zu posten. Ich hatte bei meinem Beitrag über die Frage „Worin besteht der Sinn des Lebens?“ auch Angst, wie meine Abonenten das aufnehmen und bin überrascht, wie andere das Thema sehen, auch wenn es die Angst vor der Zukunft wieder ausgelöst hat. Ich selbst bin am überlegen, ob ich in einem Buch später meinen Weg mit der Krankheit niederschreibe oder nicht, da ich erst erfahren habe, dass ich eine wahnhafte Störung habe und das sich irgendwie, meiner Ansicht nach extrem krass anhört, über den Rest hätte ich keine Probleme zu reden…

    Gefällt 1 Person

    1. Danke dir! 🙂 Es ist echt toll, wenn man über seinen Schatten springen kann. Da kommt oft sehr Interessantes zurück.

      Die Idee mit dem Buch klingt toll! Vielleicht ist es auch gut zur Verarbeitung. Und wenn man ein Buch schreibt, muss man es ja auch nicht sofort versuchen zu veröffentlichen. Das kann man für sich entscheiden, wenn man sich bereit fühlt.

      Alles Liebe

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  4. Hallo Julia,
    schön, dass du wieder da bist. ♥
    Darf ich dir sagen, dass ich an dich nicht mal irgendwelche Ansprüche habe? Ich meine, ich folge dir noch nicht sooo dermassen lange, aber ich lese jeden deiner Beiträge, egal worüber du schreibst.
    Ich finde gerade deine Vielfältigkeit toll und gerade, was das Thema Depression angeht sauge ich jeden Beitrag auf. Aus privaten Gründen.
    Schreib einfach weiter darüber, was du denkst und fühlst, denn das macht deine Beiträge perfekt. ♥

    Liebe Grüße
    Melanie von Gedankenchaos

    Gefällt 1 Person

  5. Liebe Julia,
    schön, dass du wieder da bist. Und es ist mein auch ganz egal, was du schreibst, ich lese alles gern. Und außerdem finde ich, dass du dir mit deiner Bitte selbst in die Falle gegangen bist, indem du dir Druck aufbaust. Schreib einfach frei von der Leber weg, ich mach das auch so. Schließlich geht es ja darum, dass es dir gut tut und Spaß macht.
    Freue mich von dir zu lesen und alles Liebe,
    shadow

    Gefällt 1 Person

    1. Danke shadow für deine lieben Worte!

      Ja, vielleicht hast du recht. Aber ich würde ohnehin auch schreiben, was mich beschäftigt. Manchmal kann es, finde ich, jedoch ganz hilfreich sein, wenn ich auch ein paar Ideen habe, die meine Leser interessieren. Wenn mir das Thema zusagt, dann schreib ich ja auch sehr gerne darüber.

      Ich freu mich natürlich sehr, dass du alles gerne liest! Das ist echt schön zu hören! 💜

      Liebe Grüße
      Julia

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