Diese T-Shirts promoten Essstörungen und Depression!

Ich bin vor Kurzem auf einen ich sage mal Wirtschaftszweig gestoßen, der mir etwas Sorgen bereitet. Es gibt nämlich Menschen, die es anscheinend super finden, wenn sie Sprüche über psychische Erkrankungen auf ihre T-Shirts drucken und damit Geld machen. Depressionen gelten schließlich mittlerweile als Volkskrankheit und mit der zunehmenden Präsenz psychischer Erkrankungen in den Medien ist das ein lukratives Geschäft (Ironie Ende).

Dieser sogenannte „Mental Health/Illness Merch“ trägt jedoch nicht nur positive Worte in die Welt, die Betroffenen Mut machen, sondern auch, meiner Meinung nach Messages, die Depression und Co. glorifizieren oder die Ernsthaftigkeit nehmen.


Da ich mir nicht traue hier jetzt die Bilder zu posten (Urheberrecht und so), habe ich ein YouTube Video gemacht, wo das mit den Rechten nicht so genau genommen wird. 😉


Kanntet ihr solche T-Shirts schon? Und noch viel wichtiger: Was haltet ihr davon? Sagt mir unbedingt eure Meinung! Das würde mich sehr freuen! 💜


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button

Ich will alles und zwar – JETZT!

Ich bin ein Mensch mit tausend Ideen im Kopf! Vor allem, wenn es um Themen geht, die mir am Herzen liegen, kann ich oft nicht anders, als mir mögliche und unmögliche Projekte auszudenken (siehe: Projekte, die mich zu Tränen rühren)! Und ich weiß, dass jetzt einige vielleicht sagen: Alles ist möglich, wenn du es nur willst! Aber ich glaube für diese Aussage bin ich zu sehr Realist (sagt die, die ihren Kopf immer in den Wolken hat).

Wie dem aus sei, ich habe vor ungefähr eineinhalb Jahren angefangen meine Geschichte und meine Gedanken hier auf diesem Blog zu teilen. Das hat sich ausgedehnt auf YouTube und andere Social Media Plattformen. Aber das ist alles nicht gut genug! Ich will mehr! Und Gott, damit meine ich nicht mehr Follower und Likes! Ich will mit meiner Geschichte andere ermutigen und helfen, ich will mich austauschen und Gleichgesinnte treffen, ich will kreativ sein und mit tollen Menschen Projekte starten,…

Von dieser Menge an Wünschen werde ich immer wieder so überrollt, dass ich letztendlich gar nichts mache. Heute ist so ein Tag! Es ist mittlerweile 13:46 und obwohl ich schon um 6 Uhr aufgestanden bin, habe ich heute noch nichts hinbekommen!

Und ich weiß da spricht der Kritiker aus mir! Denn an schwierigen Tagen reicht es einfach zu existieren und zu atmen. Für jemanden, der aber in der Schule absolute (schon zwanghafte) Höchstleistungen erbrachte, sind solche Tage unerträglich! Lasse ich mich gehen? Wie konnte ich nur so faul werden? Wo ist meine Zielstrebigkeit, mein Perfektionismus? – Ja, manchmal vermisse ich meinen Perfektionismus.

Ich weiß, dass auch meine psychischen Erkrankungen daran „Schuld sind“. Weiterlesen „Ich will alles und zwar – JETZT!“

Soziale Phobie – was mir hilft

Zuletzt habe ich in meinen Beiträgen Depression – was mir hilft und Essstörung – was mir hilft über meine Strategien geschrieben, wie ich versuche mit diesen beiden Erkrankungen umzugehen. Setzen wir diese Reihe doch heute fort. Und zwar mit den Dingen, die mir helfen mit meiner Sozialen Angst umzugehen. Here we go!

  1. Anonymität

Ok, das ist mehr ein situativer Umstand als eine Coping-Strategie, aber trotzdem hilft es mir in der Masse unterzugehen. Ich wünsche mir immer so wenig wie möglich aufzufallen, am besten gleich unsichtbar zu sein. Und das kann man nun mal in einer Umgebung, wo mich niemand kennt am besten. Andererseits kann mich auch hier die Masse an Menschen heillos überfordern (siehe: Die Angst vor Menschen schlägt zu). Und alleine zu sein, wenn sich alle anderen kennen, ist auch nicht gerade angenehm. Aber ihr versteht schon was ich meine, oder?

  1. Erfahrung anderer

Das deckt sich mit meinem Depressionsbeitrag. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das trifft bei mir auf jeden Fall zu. Besonders, wenn Menschen, von denen man überhaupt nicht denkt, dass sie mit so etwas wie einer Angststörung zu kämpfen haben, sich öffnen und darüber erzählen. Hier ist zum Beispiel das Buch vom ehemaligen Jupiter-Jones Sänger Tobias Müller „Ich bin mal eben wieder tot“ eine absolute Empfehlung.

  1. Atmen

Ich vergesse oft zu atmen. Oder besser gesagt, ich atme nur sehr flach. Ein paar tiefe Atemzüge helfen mir zumindest immer mich für einen gewissen Grad wieder ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Außerdem ist es für die einfache Entspannungsmethode. Diesen „Skill“ kannst du nicht zu Hause vergessen. 😉

  1. Machen und aushalten

Manchmal kann ich mich noch so sehr versuchen mit Atmen, Meditation und Delfingesang meine Angst nach unten zu kriegen, es klappt einfach nicht. Dann heißt es für mich: Augen zu und durch! Der Gedanke, dass mich meine Angst bisher noch nie umgebracht hat, hilft mir meine Gedankenkreise kurz zu ignorieren und „einfach“ mal zu machen. Das ist in gewisser Weise eine Form der „radikalen Akzeptanz“.

  1. Flucht aus der Realität

Weiterlesen „Soziale Phobie – was mir hilft“

Kann ich meinen Worten vertrauen?

IMG_2037 (3).JPG
by Julia Lebenswelt

Ich hinterfrage oft wie ich denn sein möchte, was meine Werte sind und wie ich in dieser Welt wirken möchte!

Vielleicht mache ich das zu häufig, aber ich habe den Anspruch an mich selbst mich so zu verhalten, dass es meinen moralischen Ansprüchen genügt.

Ich vertraue mir da selbst ein bisschen zu wenig, denn ich weiß, dass ich auch ohne dieses ständige Hinterfragen richtig handeln kann!

Kennt ihr dieses Gefühl?

Passt auf euch auf! 💜


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button

Neid und Ich

Ich habe bereits in meinem Beitrag Neid – der Treibstoff für Veränderung ein wenig beschrieben, was die Emotion Neid mit mir so macht. Nachdem Kary vom Blog Über das Leben & Lieben über Neid geschrieben hat (übrigens ein sehr empfehlenswerter Blog), war dies für mich der Anstoß meinen bereits lange geschriebenen Zeilen über Neid auszugraben:

Kurz vorneweg: Ich bin nie auf Materielles neidisch – ganz egal was. Solange meine Grundbedürfnisse erfüllt sind, kann mich niemand mit einem Bündel Geld dazu bringen etwas zu tun, was ich nicht möchte. So denke ich zumindest aus meiner momentanen Position.

Wenn ich neidisch bin, dann auf solche Dinge wie Erfolg, Anerkennung oder Beziehungen. Wobei es bei mir im Endeffekt immer darum geht, dass ich von anderen geschätzt und geliebt werden möchte.

Wie zeigt sich mein Neid nun? Ich würde es im Bezug zur passiven Aggressivität als eine Art passiven Neid beschreiben. Von außen beobachtet würde mich absolut niemand als neidisch bezeichnen. Ich verhalte mich eher Undercover als neidisch.

Ein Beispiel: Ich hänge viel im Internet herum – wer hätte das gedacht ;). Dabei falle ich immer wieder auf den Trick rein, dass andere doch ein so wunderbares Leben haben. Und ja, ich weiß, dass mir hier nicht die Realität gezeigt wird, aber sag das mal meinen Emotionen.

Wenn ich sehe, dass z.B. ein YouTuber extrem viele Abonnenten hat, dann drücke ich nicht auf den Abonnieren-Button, auch wenn mir die Videos gefallen. Das heißt ich will mit meinem Verhalten der Person schaden. Das gehört durchaus zur schlechten Art des Neides. Ich mache mir deshalb auch Vorwürfe.

Andererseits ist es nicht menschlich?

Wenn andere Menschen etwas erreichen, was auch mir sehr wichtig ist, dann löst das in mir Neid aus. Kurz erwische ich mich, wie ich mir wünsche diese Person hätte dieses Erfolgserlebnis jetzt nicht. Schnell wische ich den Gedanken weg und blicke mich verstohlen um – aus Angst jemand könnte meine bösen Gedanken gehört haben.

Ich weiß, ich sollte diese Gefühle als Motivation nutzen. Ich sollte danach streben das von mir neidisch beäugelte selbst zu erreichen. Aber ist nicht auch eine gewisse Portion des bösen Neides ok?


Wie steht ihr dazu? Wann werdet ihr neidisch und wie geht ihr damit um?


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button

 

Ich hab dich lieb, mein Körper!

Vor Kurzem habe ich mein Selfcare-Project gestartet, indem ich mir jede zweite Woche drei kleine Projekte vornehme, die mein Leben verbessern und mich dazu bringen mich um mich selbst zu kümmern.

Wie ging es mir mit meinen letzten Projekten:

😃 super –  😐 na ja –  😞 schwierig

1. Auf Hunger und Sättigung achten: 😞 Alles, was bei mir mit meinem Essverhalten zu tun hat, ist relativ schwierig. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch einfach oft vergessen habe, deshalb bleibt dieses Projekt für die nächsten zwei Wochen – etwas verändert – aufrecht (siehe unten).

2. Eincremen: 😃 Das habe ich tatsächlich nach jedem Duschen geschafft. Das klingt jetzt vielleicht nach einem kleinen Erfolg. Für mich ist das jedoch sehr wichtig!

3. Instagram (wieder) starten:  😃 Das hab ich zwar erst am Montag geschafft, aber das zählt, finde ich. 😉

Natürlich versuche ich weiterhin diese drei Punkte umzusetzen.

Die 3 neuen Projekte:

3 Projekte 3.png


Was nehmt ihr euch im Moment so vor?


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button

Lieber Perfektionismus, ich brauche dich nicht!

Blog.JPG
Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich dachte eigentlich, dass ich meinen krankhaften Perfektionismus, der mich in Schulzeiten fast kaputt gemacht hat, in den letzten Jahren etwas beiseite gelegt habe. Und was zum Beispiel Uni-Kram betrifft stimmt das sogar.

Bei Dingen, die mir wichtig sind, kommt der Perfektionismus jedoch wieder aus einer vergessenen Gehirnecke hervor und möchte gefüttert werden. Dieser hohe Anspruch an mich selbst, lässt mich dann oft an Dingen scheitern, die mir viel bedeuten.

Getreu dem Motto: Wenn ich es nicht pefekt machen kann, brauch ich es gar nicht machen!

Instagram ist zum Beispiel für mich so eine Geschichte. Wer meinen letzten Beitrag zum Selfcare Project gelesen hat, möchte ich die von mir lieb gewonnene Social-Media-Plattform wieder etwas aufleben lassen. Mein letzter Beitrag ist mittlerweile fast ein Jahr her. Ups! ;D

Aber, wenn ich bei IG wieder Bilder hochlade, möchte ich das mit hochqualitativen Fotos und Beiträgen mit Message und das Ganze am besten regelmäßig – neben Blog, YouTube und einem „echten“ Leben. Das ist mir zu stressig und deshalb wird da ab sofort nur was hochgeladen, wenn ich Lust drauf habe! Basta!

Denn: Anfangen und „einfach“ machen sind noch immer unter den besten Ratschlägen, die ich bisher erhalten habe!

Passt auf euch auf! 💜


 ► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

 ► Mehr HANDLETTERING:

Social Media Button