Warte nicht zu lange! – Motivation am Montag #21…Handlettering

IMG_1607 (2)
Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich bin eine Meisterin darin zu sagen: „Damit fange ich morgen an!“ Dass dieses morgen nie kommt, trifft leider auch allzu oft zu.

Oder wem kommen Gedanken solcher Art bekannt vor? „Erst wenn ich gesund, selbstbewusst, hübsch, dünn, lustig etc. bin, darf ich ein schönes Leben haben und bin es auch wert bzw. habe ich mir ein solches verdient.“

In meinem Kopf poppen immer wieder solche Gedanken auf, die meinen das machst du besser irgendwann. Aber ich wil, dass dieses irgendwann jetzt ist! Lasst uns versuchen unsere Zeit zu nutzen!

NOW IS THE TIME!

Einen schönen Wochenstart euch allen! ❤

1 Mensch = Egal?

Ich höre immer wieder den Satz: „Was kann denn ein einziger Mensch schon ausrichten?“ Meistens fällt dieser Satz, wenn es um Themen wie Klimawandel, Energie sparen oder das eigene Einkaufsverhalten geht. Aber für mich ist das eine Ausrede, die nicht nur unserer Erde schadet, sondern meiner Meinung auch der Person selbst.

Ich versuche mich ja sehr um meine Umwelt zu kümmern, egal ob Mensch oder Natur. Leider vergesse ich mich dabei häufig selbst, aber das ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall, versuchte ich umweltbewusst zu leben, indem ich zum Beispiel so wenig Plastik wie möglich verwende, nur Dinge kaufe, die ich wirklich brauche, Großteils vegan lebe und öffentliche Verkehrsmittel benutze.

Das mache ich, auch wenn es nicht so klingt, hauptsächlich für mich selbst bzw. unsere Spezies. Denn zum einen möchte ich ja, dass die Erde für mich weiterexistiert. Weil mal ganz ehrlich, ob die Erde da ist oder nicht interessiert im Universum so ziemlich niemanden. Wir schützen also unseren eigenen Lebensraum und somit uns selbst. (Übrigens: Schon mal darüber nachgedacht, dass wir die einzigen Lebewesen auf der Erde sind, die sich selbst ausrotten?) Weiterlesen „1 Mensch = Egal?“

Langeweile – das größte Problem meiner Essstörung

Ich esse aus Frust, bei Stress, mitten in der Nacht oder grundsätzlich bei jeder mir unangenehmen Emotion. Obwohl ich auch manchmal mit positiven Emotionen nicht klarkomme. Kurz gesagt: Essen hat für mich selten was mit Hunger zu tun, dafür ist es ein emotionaler Coping-Mechanismus.

Mittlerweile hab ich das Ganze etwas besser unter Kontrolle. Nur eine Emotion treibt mich immer wieder zum Kühlschrank: Langeweile. Ich denke, dass es im Leben unumgänglich ist manchmal Langeweile zu erleben, trotzdem stellt sie für mich immer wieder eine Herausforderung dar.

Vom psychologischen Standpunkt aus, ist sich die Wissenschaft bis heute nicht ganz einig, ob Langeweile den negativen oder positiven Emotionen zuzuordnen ist. Ich denke, dass die meisten Menschen Langeweile eher als negativ betrachten. Es ist eine Emotion, die man loswerden möchte. Aber genau darin liegt ihre Stärke. Denn sie treibt uns dazu an, eine für uns sinnlose Situation zu verlassen oder zu ändern. Langweilt mich zum Beispiel ein Buch, dann wäre die logische Konsequenz daraus, es nicht weiter zu lesen. Außerdem gibt es mittlerweile Studien, die zeigen, dass man nach einer langweiligen Aufgabe eine darauffolgende Aufgabe wesentlich kreativer meistert, als ohne langweilige. Somit fördert Langeweile in gewisser Weise Kreativität. Weiterlesen „Langeweile – das größte Problem meiner Essstörung“

Verlier nicht die Hoffnung – Motivation am Montag #21…Handlettering

IMG_1618 (3)
Handlettering bei Julia Lebenswelt

Mir kommt es manchmal so vor, als befände ich mich in einer Blase, in der ich weder vor noch zurück kann. Diese Verzweiflung am Weg stecken zu bleiben, verdunkelt für mich alles um mich herum und die Suche nach Licht scheint vergeblich.

ABER ohne Schatten gibt es kein Licht. Deshalb muss irgendwo das Licht sein. Und auch, wenn ich es nicht sehen kann, ist es da. Irgendwo. Ich muss nur lange genug danach suchen.

Ich wünsche euch eine lichtreiche Herbstwoche! ❤


Du brauchst noch mehr Motivation? => Die Liebe und das Leben – Motivation am Montag #20…Handlettering

War das eine Panikattacke?

Vor einigen Tagen, hatte ich ein für mich sehr eigenartiges Erlebnis. Dass ich Panik schiebe, wenn ich mit fremden Leuten reden muss oder von anderen zu lange angeschaut werde, damit habe ich mich inzwischen abgefunden. Aber, dass ein Friseurbesuch bei mir eine solche Reaktion auslöst, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber von vorne:

In einer Woche fängt die Uni wieder an und ich habe mir gedacht, dass ich dieses Jahr mal dem Mainstream folge und mir meine Haare schneide, um zum Semesterstart zu zeigen: „Hey, ich hatte ganz tolle Ferien und bin jetzt ganz erholt und mein frischer Haarschnitt repräsentiert das!“

Naja, auf jeden Fall war ein Haarschnitt bei mir auch nötig. Ich habe mir meine Haare ungefähr seit drei Jahren nicht geschnitten, weil ich meine ausgefallenen Haare nach meiner Magersucht erstmal wieder nachwachsen lassen wollte, bevor mir jemand mit einer Schere zu nahe kommt. Ja, in der Hinsicht bin ich typisch Mädchen: Jeder Zentimeter meiner Haare ist wertvoll und wehe dem, der sie kürzen will.

Also Friseurtermin vereinbart und das Ganze wäre schnell erledigt gewesen. Dabei hab ich die Rechnung aber ohne meine Psyche gemacht. Denn am Morgen des besagten Tages war mir plötzlich schlecht, schwindelig und mein Puls war so hoch, dass meine Hände zu zittern angefangen haben.    Weiterlesen „War das eine Panikattacke?“

Meine Erfahrung mit Antidepressiva

Die Beziehung zwischen Antidepressiva und mir könnte man als schwierig mit hoher Abhängigkeit meinerseits beschreiben. Damit meine ich nicht abhängig im Sinne einer Sucht (dafür reicht mir schon meine Essstörung), sondern dass ich in manchen meiner Lebensphasen auf Medikamente angewiesen war, um überhaupt irgendwas auf die Reihe zu kriegen.

Aber fangen wir am Anfang an: Mit 11 das erste Mal wegen Magersucht in der Psychiatrie, habe ich auch in diesem Alter das erste Mal Erfahrungen mit Antidepressiva gemacht. Da mich diese Klinik, wie schon mal berichtet, als kleines dummes Kind, dass nicht essen wollte abgestempelt hat, wurden mir die Tabletten ebenso ohne Erklärung vorgesetzt. In meinem Zustand hätte ich angeblich sowieso nicht verstanden, warum ich sie nehmen sollte. Bis heute bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob das in dem Moment richtig war, mir Zyprexa und Tresleen zu verordnen. Denn rückblickend betrachtet, war ich bloß in einer leichten depressiven Stimmung gefangen, weil ich einfach nur nach Hause wollte.

Und da kommt auch schon meine grundsätzliche Einstellung zu medikamentöser Behandlung psychischer Störungen durch. Ich bin da eher auf der Seite der Gegner. Damit meine ich, dass für mich zuerst andere Wege eingeschlagen werden sollten, bevor man Medikamente verschreibt. Ich glaube diese Einstellung kommt daher, dass ich bei meinen Psychiatrieaufenthalten immer erlebt habe, dass Patienten oft grundsätzlich was verschrieben wird, unabhängig von der Störung und häufog hat es für mich so gewirkt als würden die überforderten Ärzte ihre Patienten einfach ruhigstellen wollen. Weiterlesen „Meine Erfahrung mit Antidepressiva“

Die Liebe und das Leben – Motivation am Montag #20…Handlettering

IMG_1574 (3).JPG
Handlettering by Julia Lebenswelt

Je älter ich werde, desto bewusster wird mir, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist! Oh Gott! Das klingt zum einen megakitschig und zum andern als wäre ich um die 80 Jahre alt :).

Aber mal Spaß beiseite: Ist es nicht so? Ich meine, wenn der Mensch ohne Liebe und Beziehung zu anderen existiert, geht er daran genauso zugrunde wie wenn er kein Wasser oder Nahrung hätte.

DESHALB: Lasst uns alle mehr Liebe in die Welt hinaustragen! Das klingt jetzt etwas pauschal, aber was ich damit meine, ist dass wir unsere Liebe und Zuneigung zu anderen einfach öfter zeigen sollten. Ein Lächeln oder ein paar freundliche Worte reichen da schon aus.

Und weißt du was? Damit kannst du jetzt anfangen. Ja, genau JETZT. Schreib einer dir wichtigen Person doch was Schönes und du wirst sehen, dass es du dir damit auch selber was Gutes tust!

In diesem Sinne: Fühlt euch gedrückt und habt eine wundervolle Woche! ❤