Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – Blog-Parade „Trost“

Die liebe Jessica vom Blog Psycho-Psyche-Therapie hat eine Blog-Parade zum Thema „Trost“ gestartet. Da ich ihren Blog ohnehin supergerne lese, da sie u.a. als Heilpraktikerin für Psychotherapie fachlich, aber dennoch verständlich über interessante Themen schreibt, ließ ich mich nicht lange bitten mitzumachen.

Ich muss zugeben, dass ich erst einmal nachdenken musste, welchen Platz das Thema Trost in meinem Leben einnimmt und werde einfach mal versuchen mich an den Gedankenanstößen von Jessica entlangzuhangeln.

Was bedeutet Trost für mich? Weiterlesen „Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – Blog-Parade „Trost““

Von der Angst sein Potential zu verschwenden

Seit ich denken kann, war ich immer jemand der neue Dinge relativ schnell gelernt hat. Egal ob Schule oder Freizeitaktivitäten, mir neue Fähigkeiten anzueignen ging meist recht flott. Das klingt jetzt vielleicht so als würde ich denken ich bin die Supermegabeste, talentiert und kann sowieso alles.

Um vielleicht gleich mal vorweg einzuräumen: Dieses Recht-schnell-neue-Dinge-lernen trifft nicht auf alle Bereiche zu. Zum Beispiel war ich in meinem ganzen Leben noch nie wirklich sportlich. Na gut, man muss auch fairerweise dazu sagen, dass ich es noch nie so richtig probiert habe.

Und das führt mich auch gleich direkt zu meinem heutigen Problem (ja, ich nehme mir scheinbar jeden Tag ein neues davon aus dem Problemschrank; manche wechseln ihre Kleidung täglich, ich meine Probleme). Lasst mich euch kurz schildern wie es dazu kam, dass diese recht neue Potential-Angst in mein Leben kam: Weiterlesen „Von der Angst sein Potential zu verschwenden“

5 Erkenntnisse aus der Bloggerpause

Hey zusammen! Ich melde mich nach guten zwei Monaten hier auch mal wieder zu Wort. Wie geht es euch? Wie habt ihr die Zeit so verbracht?

Ich hab ja in meinem letzten Beitrag im Januar geschrieben, dass mir im Moment alles zu viel wird. Alles hieß Uni, „Internetzeug“ und Psycho-Themen im Allgemeinen. Also, die Uni hat sich mittlerweile wieder etwas beruhigt. Damit geht auch einher, dass ich wieder mehr Interesse an Themen wie psychischer Gesundheit und Psychologie habe. Schon krass wie der Druck sich mit einer Thematik auseinandersetzen zu müssen (für Klausuren lernen), jegliches Interesse killen kann. Aber dieses Thema hatten wir ja auch schon einmal hier: Wie mir die Schule meine Kreativität gestohlen hat

Und deshalb freu ich mich auch wieder nach und nach meine Internet-Kanäle zu aktivieren und starte mit meinem Blog. Und damit ich mich besser fühle und so tue als hätte ich in meiner bloggerfreien Zeit sehr viele Erkenntnisse gewonnen, liste ich euch mal auf, was mir in den letzten zwei Monaten aufgefallen ist: Weiterlesen „5 Erkenntnisse aus der Bloggerpause“

Ich bin ganz ehrlich mit euch…

Erstmal euch allen ein verspätetes frohes neues Jahr und dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen! Ich habe mir für die eineinhalb Wochen, die ich jetzt zu Hause war vorgenommen etwas runterzukommen, was mir nur bedingt gelungen ist. Das liegt zum einen an der Uni (ich bin diese Ferien so lange an den Sachen gesessen und bin so wenig weitergekommen wie noch nie), aber auch an meinem „Internetzeug“

Ich bin ganz ehrlich mit euch: Im Moment stresst mich das Bloggen und meine Präsenz im Internet mehr als, dass sie mir hilft. Weiterlesen „Ich bin ganz ehrlich mit euch…“

Frohe Weihnachten – trotz Essstörung

An dieser Stelle möchte ich euch nicht nur frohe Weihnachten wünschen und danke sagen – an jeden, der meine Beiträge liest oder auch kommentiert! Ich hatte bei vielen Beiträgen dieses Jahr die Gelegenheit eure Meinungen und Erfahrungen zu hören und ich sehe das als großes Geschenk an. Es ist nicht selbstverständlich, dass man in einer Zeit, wo das Internet vor Inhalten überquillt, gerade meinen kleinen Blog liest! Also vielen Dank!!!

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Ich möchte euch hiermit aber auch noch einmal etwas für die Feiertage mitgeben. Und zwar habe ich alle meine Beiträge und Videos zum Thema Weihnachten mit Essstörung gesammelt (+ zwei externe Links). Vielleicht seid ihr ja selbst betroffen und euch helfen die Beiträge ein wenig oder ihr seid Angehörige oder interessiert euch einfach nur für dieses Thema. Weiterlesen „Frohe Weihnachten – trotz Essstörung“

Auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk?

Ich kenne es selbst, wenn einem nicht das passende Weihnachtsgeschenk einfallen will. Es soll persönlich sein, nicht das, was alle schenken und dabei den Geldbeutel nicht allzu sehr belasten. Vielleicht hilft dir ja dieser kleine Vorschlag:

Gemeinsam mit den beiden Bloggerinnen Mia und Michaela habe ich einen Tischkalender für 2019 gestaltet, der Menschen ermutigen und zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen soll. Mit Hilfe neun anderer Blogger, Instagramer und YouTuber hält dieser Kalender jeden Monat einen handgezeichneten Spruch bereit und soll jedem, der in bei sich zu Hause stehen hat eine Freude machen.

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25% Rabatt auf unsere Kalender

Kurz vor Weihnachten haben wir uns überlegt, dass wir von 17. – 19.12. einen 25% Rabatt anbieten, sodass ihr den Kalender noch günstiger bekommt, um ihn an Freunde, Familie oder an euch selbst zu verschenken. Es soll nicht nur eine kleine Ermutigung sein, die euch jeden Tag motiviert, sondern auch eine kleine Anregung, um ins Gespräch zu kommen. Außerdem fließt der Erlös in unsere weiteren Präventionsprojekte und ist somit doppelt gut investiert. 🙂

Ich bin ehrlich mit euch: Weiterlesen „Auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk?“

Essstörung – Sucht als Routine

Meine Annahme war bisher, dass mein Binge Eating daher kommt, dass ich mich nicht mit unangenehmen (oder auch angenehmen) Gefühlen beschäftigen möchte. Über die Jahre ist in meinem Gehirn der Lernprozess entstanden, dass ich esse bzw. nicht esse, wenn ich von den in mir ausgelösten Emotionen flüchten möchte. Es gibt natürlich noch viele kleine andere Auslöser für Fressanfälle, aber das sah ich als Hauptpunkt an.

Nun hatte ich letzten Freitag ein Seminar, indem ein Suchtexperte uns Studierenden die Mechanismen hinter Suchtverhalten erklärt hat. Er hatte den Ansatz uns zu vermitteln, dass viele Dinge in Bezug zu psychischen Erkrankungen nicht so sind, wie sie im ersten Moment scheinen. So sieht er Suchtverhalten nicht (nur) als eine Art Coping-Strategie, die Menschen anwenden, die emotionale oder kognitive Defizite aufweisen (so wie es auch von vielen Psychotherapeuten angenommen wird), sondern er betonte immer wieder, dass „ganz normale“ Menschen Suchtverhalten entwickeln.

Sucht ist ein biologischer Prozess und irgendwann wird unser Suchtverhalten nur noch von unserem Belohnungssystem gesteuert (natürlich vereinfacht gesprochen). Es wird ein automatischer Prozess, gegen den wir uns schwer währen können. Er nahm hier den Vergleich mit einer Tüte Chips. Weiterlesen „Essstörung – Sucht als Routine“

Wenn plötzlich die Diagnose „Persönlichkeitsstörung“ im Raum steht

Ich habe in einem meiner letzten Beiträge geschrieben, dass ich mich eventuell wieder auf die Suche nach professioneller Hilfe begebe. Und das habe ich gemacht! Erstaunlich schnell habe ich Termine für Erstgespräche bei einer tiefenpsychologisch orientierten (TP) und einer Verhaltenstherapeutin (VT) bekommen. Eigentlich wäre mir ja tiefenpsychologisch lieber gewesen, weil ich bisher immer Verhaltenstherapie gemacht habe und mir vielleicht ein anderer Therapieansatz neue Perspektiven zeigen kann. Aber ich wurde auf vielerlei Ebenen von dieser Therapeutin enttäuscht. Weiterlesen „Wenn plötzlich die Diagnose „Persönlichkeitsstörung“ im Raum steht“

Ermutigung und Entstigmatisierung – unser Tischkalender „Tag für Tag – gemeinsam stark“

Ich habe bereits in der Vergangenheit mit den beiden wunderbaren Menschen Mia (von www.mias-anker.com) und Michaela (von www.happy-kalorie. de) den Bevor-ES-Award kreiert sowie ein Video für It gets brigther gedreht. Nun haben wir mit unserem neuen Projekt versucht etwas zu erschaffen, was ein ganzes Jahr Ermutigung und Freude bereitet [Werbung]:

Wir haben einen Tischkalender für 2019 gestaltet!

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Diesen Kalender haben wir jedoch nicht alleine gemacht. Weiterlesen „Ermutigung und Entstigmatisierung – unser Tischkalender „Tag für Tag – gemeinsam stark““

Ein Date mit mir selbst? – die Angst alleine Dinge zu unternehmen

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ja vor Kurzem umgezogen (schwer zu übersehen, wenn ihr meinen Blog lest, weil ich in jedem Beitrag darüber jammere). Dieser Umzug hat es mir nochmal um einiges schwerer gemacht mein ohnehin schon sozial mangelhaftes Leben darauf auszurichten, zumindest manchmal mit anderen Menschen etwas zu unternehmen.

Und da ich wahrscheinlich lange darauf warten kann, dass ich ein soziales Umfeld habe, dass mit mir regelmäßig Dinge unternimmt, was vor allem an mir selbst liegt (aber das ist ein anderes Thema), habe ich mir schon oft überlegt das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Ich möchte mehr Dinge alleine machen! Weiterlesen „Ein Date mit mir selbst? – die Angst alleine Dinge zu unternehmen“