Dürfen wir alles denken?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Gedanken haben noch nie anderen Menschen geschadet. (Einen selbst können sie natürlich schon schaden.) Es sind die Taten, die andere Menschen verletzen und im schlimmsten Fall töten können.

Ich selbst habe immer wieder Gedanken, die ich nicht haben möchte. Das sind zum Beispiel rassistische Gedanken oder anderweitig menschenverachtende Gedanken. Ich ertappe mich dann dabei so etwas zu denken und verurteile mich sofort dafür. Aber kann ich tatsächlich etwas dafür?

Unsere Vorstellung von der Welt sind uns von der Gesellschaft und unserer Erziehung mitgegeben worden. Wir wurden kulturell geprägt, dass es beispielsweise einen Unterschied zwischen schwarzem und weißem Mann gibt. Diesem Einfluss können wir uns nicht entziehen, solange wir in unserer Kultur bleiben.

Was ich aber machen kann, ist mir diesen Einflüssen, die mir vermittelt wurden bewusst zu werden und die dazugehörigen Gedanken wahrzunehmen. Ich kann dann gedanklich darauf reagieren, indem ich akzeptiere, dass ich diese Gedanken aufgrund meiner Erfahrungen  habe. Gedanken sind nicht böse, sondern das Resultat von Einflüssen und Erlebnissen.

Sobald ich meine Gedanken verstehe, brauche ich mich weder für sie zu schämen, noch nach ihnen zu handeln. Mir wird immer wieder mal gesagt, dass ich sehr aufgeschlossen bin und alle Menschen so akzeptiere wie sie sind. Das tue ich auch. Und zwar indem ich ihnen das Gefühl gebe akzeptiert zu sein und versuche meine kritischen Gedanken sanft beiseite zu schieben. Ich versuche nach meinen Werten zu handeln, selbst wenn meine Gedanken manchmal anderer Meinung sind!


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Es hängt doch nur vom Glück ab, oder?

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Kennt ihr diese erfolgreichen Menschen – von Self-Made-Millionären bis hin zu „Influencern“, die sich teilweise für erfolgreicher halten als sie eigentlich sind – die ihre Tipps und Strategien weitergeben wie sie dorthin gekommen sind, wo sie jetzt sind? Oft halten sie Reden oder veröffentlichen Bücher. Zusammengefasst lautet deren Zauberformel: Härter arbeiten als alle anderen, durchhalten und immer 200% geben!

Aber stimmt das?

Ich vermisse bei deren Erfolgskonzepten immer das Wörtchen Glück oder Zufall. Nehmen wir das Musik-Business als perfektes Beispiel: Jeden Tag werden abertausende von Songs weltweit veröffentlicht – von großartigen bis hin zu weniger großartigen Künstlern. Davon schafft es eine Handvoll ins Radio – früher die einzige Möglichkeit von der breiten Masse gehört zu werden. Mittlerweile bietet das Internet auch kleineren Künstlern die Möglichkeit schnell und problemlos ihre Songs mit der Welt zu teilen. Es gibt Sänger oder Sängerinnen, die „nur“ im Internet populär sind und damit gutes Geld verdienen. Trotzdem bleibt auch hier die Frage: Wie sind sie da hingekommen?

Es läuft alles über Beziehungen

In der Musik-Branche (und auch in vielen anderen Bereichen) geht es nur darum wer mit wem was macht. Als No-Name Künstler brauchst du das Glück an die richtigen Produzenten, PR-Agenturen und Co. zu geraten und schwupps kommt ein Erfolgsschub daher. Wie lange der andauert ist ein anderes Thema.

Ich will hier niemandem unterstellen, dass er oder sie für den Erfolg nicht hart gearbeitet hat. Ich will lediglich sagen, dass es viele Menschen gibt, die ebenso hart arbeiten, jedoch nie den großen Erfolg sehen.

Erfolgreich oder nicht: Alle Menschen sind gleichwertig!

Und schlimm wird es meiner Meinung nach dann, wenn sich die Erfolgreichen fühlen als würden sie über den „Kleinen“ stehen – über denen, die es (noch) nicht geschafft haben. Sie halten sich oft für etwas Besseres. Schließlich haben sie mehr für ihren Erfolg getan als alle anderen.


Wie seht ihr das? Meint ihr Glück und Zufall spielt eine große Rolle bei Erfolg?


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Wenn wir mehr träumen würden,…

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Handlettering by Julia Lebenswelt

…dann wäre die Welt eine bessere? Zumindest können wir im Schlaf keinen Schaden anrichten. 😉

Die Idee zu dem Handlettering stammt aus „Das Buch der hundert Vergnügungen“ von Tom Hodgkinson und Dan Kieran.

Passt auf euch auf! 💜


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Kann ich meinen Worten vertrauen?

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by Julia Lebenswelt

Ich hinterfrage oft wie ich denn sein möchte, was meine Werte sind und wie ich in dieser Welt wirken möchte!

Vielleicht mache ich das zu häufig, aber ich habe den Anspruch an mich selbst mich so zu verhalten, dass es meinen moralischen Ansprüchen genügt.

Ich vertraue mir da selbst ein bisschen zu wenig, denn ich weiß, dass ich auch ohne dieses ständige Hinterfragen richtig handeln kann!

Kennt ihr dieses Gefühl?

Passt auf euch auf! 💜


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Ich hab dich lieb, mein Körper!

Vor Kurzem habe ich mein Selfcare-Project gestartet, indem ich mir jede zweite Woche drei kleine Projekte vornehme, die mein Leben verbessern und mich dazu bringen mich um mich selbst zu kümmern.

Wie ging es mir mit meinen letzten Projekten:

😃 super –  😐 na ja –  😞 schwierig

1. Auf Hunger und Sättigung achten: 😞 Alles, was bei mir mit meinem Essverhalten zu tun hat, ist relativ schwierig. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch einfach oft vergessen habe, deshalb bleibt dieses Projekt für die nächsten zwei Wochen – etwas verändert – aufrecht (siehe unten).

2. Eincremen: 😃 Das habe ich tatsächlich nach jedem Duschen geschafft. Das klingt jetzt vielleicht nach einem kleinen Erfolg. Für mich ist das jedoch sehr wichtig!

3. Instagram (wieder) starten:  😃 Das hab ich zwar erst am Montag geschafft, aber das zählt, finde ich. 😉

Natürlich versuche ich weiterhin diese drei Punkte umzusetzen.

Die 3 neuen Projekte:

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Was nehmt ihr euch im Moment so vor?


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Lieber Perfektionismus, ich brauche dich nicht!

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Ich dachte eigentlich, dass ich meinen krankhaften Perfektionismus, der mich in Schulzeiten fast kaputt gemacht hat, in den letzten Jahren etwas beiseite gelegt habe. Und was zum Beispiel Uni-Kram betrifft stimmt das sogar.

Bei Dingen, die mir wichtig sind, kommt der Perfektionismus jedoch wieder aus einer vergessenen Gehirnecke hervor und möchte gefüttert werden. Dieser hohe Anspruch an mich selbst, lässt mich dann oft an Dingen scheitern, die mir viel bedeuten.

Getreu dem Motto: Wenn ich es nicht pefekt machen kann, brauch ich es gar nicht machen!

Instagram ist zum Beispiel für mich so eine Geschichte. Wer meinen letzten Beitrag zum Selfcare Project gelesen hat, möchte ich die von mir lieb gewonnene Social-Media-Plattform wieder etwas aufleben lassen. Mein letzter Beitrag ist mittlerweile fast ein Jahr her. Ups! ;D

Aber, wenn ich bei IG wieder Bilder hochlade, möchte ich das mit hochqualitativen Fotos und Beiträgen mit Message und das Ganze am besten regelmäßig – neben Blog, YouTube und einem „echten“ Leben. Das ist mir zu stressig und deshalb wird da ab sofort nur was hochgeladen, wenn ich Lust drauf habe! Basta!

Denn: Anfangen und „einfach“ machen sind noch immer unter den besten Ratschlägen, die ich bisher erhalten habe!

Passt auf euch auf! 💜


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Projekte, die mich zu Tränen rühren! – Sowas will ich auch machen

Ich habe sehr viele Ideen, wohin ich mit meinem „Internet-Zeug“ will. So viele Projekte schwirren in meinem Kopf und ich brenne darauf sie umzusetzen – eigentlich.

Denn es gibt da so einige Schwierigkeiten:

1. Ich bin zu schüchtern, um Leute zu fragen, ob sie mit mir ein Projekt starten möchten, weil ich denke, ich sei nicht gut genug.

2. Es gibt so viele, die online „Erfolg“ haben möchten. Warum sollte ich da diejenige sein, die es schafft? Was auch immer „es“ ist.

3. Ich habe zu wenig Reichweite und kenne zu wenig Leute, mit denen ich Projekte umsetzen könnte. Damit meine ich z.B. dass mir der Kontakt zu jemandem fehlt, der Musik produziert oder Kameratechniken beherrscht.


Der Bevor ES-Award oder das gemeinsame Video-Projekt für mutmachleute mit Mia und Michaela sind schon solche Projekte und ich bin so dankbar dafür, dass wir das umsetzen konnten. ❤

Aber wie ich halt immer so bin, möchte ich immer mehr. Viel mehr als auch zeitlich für mich möglich ist. Ich mache das alles hier neben meinem Studium und darf dabei auch nicht meine psychischen Erkrankungen vergessen, die mich einbremsen.

Eine Idee, die mich vor kurzem gepackt hat ist das Thema psychische Erkrankung/Gesundheit durch Musik auszudrücken. Ich kann zwar einigermaßen singen und bin gerade wieder dabei mich im Gitarre spielen zu versuchen, aber ich glaube da muss ich mich trotzdem noch ein bisschen gedulden 😉


Deshalb hier zum Abschluss ein Musikprojekt von Jeremy Zucker, wo es um Depressionen geht. Ich finde das sooo toll:

Passt auf euch auf! 💜


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