Durch gute Taten zum Glück! – Positive Psychologie

Glückliche Menschen sind hilfsbereiter und freundlicher im Umgang mit ihren Mitmenschen. Diese Erkenntnis dürfte niemanden großartig überraschen. Jedoch hat nun die amerikanische Wissenschaftlerin Sonja Lyubomirsky herausgefunden, dass es auch umgekehrt geht. Das heißt: Gutes tun, macht uns glücklich!

Jetzt sagst du vielleicht: „Aber ich bin doch gut zu meinen Mitmenschen, meistens jedenfalls! Trotzdem bin ich nicht glücklich! Die Studie ist sicher fake!“ Ob die Studie gefälscht ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber ich kann euch zeigen, wie die Forscher ihre Ergebnisse interpretiert haben.

Ich stehe solchen Studien selber sehr kritisch gegenüber. Wie heißt es so schön: „Vertraue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast!“. Und jeder, der einmal im wissenschaftlichen Kontext zu tun hatte weiß, dass da mehr dran ist als einem lieb ist. Trotzdem möchte ich euch die Ergebnisse vorstellen, weil ich denke, dass gerade der Versuch sein Glück zu maximieren niemandem schaden kann. Wenn es funktioniert, sehr gut; wenn nicht, hat es auch keine schlimmen Folgen.

Also wie können uns gute Taten nun glücklich machen? Weiterlesen „Durch gute Taten zum Glück! – Positive Psychologie“

Durch Zielsetzung zum Glück (Glücksübung)

Ziele sind für unser Leben wichtig. Sie geben uns eine Perspektive, Sinn und schaffen Klarheit. In Studien wurde herausgefunden, dass es glücklich macht Ziele zu haben. Dabei ist jedoch die Art des Ziels entscheidend. Am besten geht ihr diese 5 Schritte durch und beantwortet sie ehrlich, um euer Ziel zu finden:

Schritt 1: Notiere alle deine Ziele! (Es gibt keine Grenzen!)

Schritt 2: Stelle dir die Frage: Sind das wirklich meine Ziele oder die Ziele von jemand anderem?

Schritt 3: Verfolge ich diese Ziele aufgrund von äußerem Druck oder Erwartungen anderer?

Schritt 4: Widersprechen sich die Ziele oder ergänzen sie sich?

Schritt 5: Sind diese Ziele realisierbar?

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Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück

„Es geht nicht mehr nur darum, Schäden zu begrenzen – und von minus acht auf minus zwei der Befindlichkeitsskala zu kommen -, sondern wie wir uns von plus zwei auf plus fünf verbessern können.“

(Martin P. Seligman: Zeitschrift Psychologie heute, Juni 2000)

Ich studiere ja Psychologie und dieses Semester darf ich an einem Seminar teilnehmen, dass sich vorwiegend mit „Positiver Psychologie“ beschäftigt. Da ich diesen Ansatz sehr schön finde, möchte ich euch dieses Konzept etwas näher bringen:

Was ist Positive Psychologie?

Grob gesagt ist die Positive Psychologie das Gegenkonzept zur Psychopathologie. In der Psychopathologie beschäftigt man sich damit wie psychische Erkrankungen entstehen und behandelt werden sowie man ihnen vorbeugen kann. Das heiß, man möchte einen kranken Zustand verbessern, möglichst heilen. Das heißt der Fokus liegt dabei darauf wie wir Krankheitssymptome reduzieren.

In der Positiven Psychologie, mit Martin Seligman als Hauptvertreter, beschäftigt man sich jedoch damit Lebensqualität zu steigern. Am Beispiel Glück erklärt geht es nicht darum Unglück zu bekämpfen, sondern sein subjektives Glück zu steigern. Der Fokus liegt auf der Maximierung von Glück, Optimismus und allgemeinen Wohlbefinden.

Wozu Positive Psychologie? Weiterlesen „Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück“

Stress ist nicht gleich Stress…(+5 Tipps gegen Stress)

Für die meisten Menschen ist Stress ein Dauerzustand! So auch für mich! Stress in der Uni, Stress unter Leuten, selbst Stress, wenn ich allein bin gehört zu meinem Alltag.

Physiologisch reagiert unser Körper bei Stress immer ähnlich: Herzrate, Blutdruck und Atmung werden hochgefahren. Wir beginnen zu schwitzen, fühlen uns gehetzt und überfordert.

Doch jeder von uns empfindet Stress anders. In der Psychologie spricht man vom hedonischen Tonus. Am leistungsfähigsten sind wir, wenn sich unser hedonischer Tonus, sprich unser Grad der Anspannung, im Mittelbereich befindet.

Dieser Mittelwert ist sehr individuell. Zum Beispiel haben Extrovertierte oftmals einen höheren Durchschnittswert. Das heißt sie sind erst bei höherer Belastung gestresst als Introvertierte. Daher sind Introvertierte oft von der Flut an Reizen, die täglich auf uns trifft überfordert und ziehen sich zurück. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Mich stresst bereits eine belebte Straße, ein voller Hörsaal oder ein Tag im Einkaufszentrum. Weiterlesen „Stress ist nicht gleich Stress…(+5 Tipps gegen Stress)“

10x Innerer Kritiker – Dialog im Kopf #8

Heute mal wieder 10 Sätze, die mein Innerer Kritiker mir am liebsten täglich an den Kopf wirft. Hier geht’s zu den ersten 10 Beleidigungen.

  1. „Du darfst dich nicht verändern! Was denken dann die Leute bloß von dir!“
  2. „Menschen verbringen nur aus Mitleid Zeit mit dir!“
  3. „Du willst Psychologin werden? Bekomm mal deine eigenen Probleme in den Griff!“
  4. „Das darfst/sollst du nicht essen!“
  5. „Dein Mund braucht was zum Kauen! Jetzt!“
  6. „Dein Kleidungsstil ist erbärmlich!“
  7. „Lern mal eine ordentliche Kommunikation zu führen!“
  8. „Werd mal erwachsen und übernimm Verantwortung!“
  9. „Du bist für immer allein!“
  10. „Heute ist der Tag eh schon schlecht gelaufen. Also was soll´s. Lass heute deinen Mustern freien Lauf. Du kannst ja morgen neu starten!“

 

 

Gehmeditation – Schritt für Schritt

Schritt für Schritt bewusst spüren

Wahrzunehmen wie sich die Muskeln bewegen

Versuchen die Außenwelt auszublenden

 Schritt für Schritt nicht bewerten

 Vollständig bei sich zu sein

Wahrzunehmen was ist

 Schritt für Schritt sich selber kennen lernen

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5 gute Gründe für Hunde

1. Hunde sind vollwertige Partner

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Im Vergleich zu anderen Haustieren sind Hunde sehr menschlich. Sie gehen Beziehungen mit Personen ein, sind bereit Liebe zu geben, fordern diese aber auch zurück. Hunde schützen vor Einsamkeit, verlangen viel Aufmerksamkeit und müssen erzogen werden. Für mich ähneln Hunde Kindern sehr, bieten aber in Vorteile indem sie weder schreien noch sprechen können ;).

2. Hunde machen aktiv

Ich weiß gar nicht wie oft ich mir schon vorgenommen habe regelmäßig rauszugehen und mich zu bewegen. Aber allein der Spaziergang mit meinem Hund „zwingt“ mich rauszugehen, bei jedem Wetter und das mindestens zwei Mal pro Tag. Und es tut mir gut! Für mich ist ein Hund das beste „Fitnessgerät“ der Welt, denn mit welchem Sportartikel kann kann man nach dem Workout noch gemütlich auf der Couch kuscheln 😉 Weiterlesen „5 gute Gründe für Hunde“

Achtsam essen – Was ist das?

Idecoration-1839508_1920n meinem Blogpost Mein aktuelles Essverhalten, habe ich schon angesprochen, dass ich ein großer Fan von achtsamen essen (oder auch intuitivem essen) bin. Leider gestaltet sich die Theorie einfacher als die Praxis und ich taste mich im Moment ganz langsam an diese Essensweise heran. Falls ihr auch Interesse daran habt, hier ein paar Infos zum achtsamen essen:

Unser „Kampf mit dem Essen“!

Für die meisten von uns ist essen eine Tätigkeit, die selbstverständlich, nebenbei und oft unter Zeitdruck geschieht. Wir essen zu bestimmten Uhrzeiten, essen, wenn wir uns traurig, gestresst oder einsam fühlen. Ein Kampf mit dem Essen entsteht aufgrund einer Einteilung in gute und böse Lebensmittel. Diäten sind allgegenwärtig. Sie verändern unser Essverhalten und führen bei Misserfolg zu Verzweiflung. Weiterlesen „Achtsam essen – Was ist das?“

Wertfrei mit Achtsamkeit

Ich habe ein Problem mit Bewertung! „Ich bin zu dieses!“, „Ich mache zu viel von Jenem!“ sind Gedankenspiralen, die mich durch den Tag begleiten. Aus diese Art von Begleitung könnte ich jedoch des Öfterincense-2042096_1920en gut verzichten.

Bewertung ist anstrengend und macht mich unglücklich. Ständig habe ich Angst von anderen bewertet zu werden. Das schlimme ist jedoch, dass ich zwar auch andere bewerte, aber keinesfalls so negativ wie mich selbst. Weiterlesen „Wertfrei mit Achtsamkeit“