Ermutigung und Entstigmatisierung – unser Tischkalender „Tag für Tag – gemeinsam stark“

Ich habe bereits in der Vergangenheit mit den beiden wunderbaren Menschen Mia (von www.mias-anker.com) und Michaela (von www.happy-kalorie. de) den Bevor-ES-Award kreiert sowie ein Video für It gets brigther gedreht. Nun haben wir mit unserem neuen Projekt versucht etwas zu erschaffen, was ein ganzes Jahr Ermutigung und Freude bereitet [Werbung]:

Wir haben einen Tischkalender für 2019 gestaltet!

IMG_2858 (2)

Diesen Kalender haben wir jedoch nicht alleine gemacht. Wir haben uns Unterstützung geholt von neun weiteren wunderbaren Bloggern, Instagramern und YouTubern. Alle versuchen über psychische Erkrankungen aufzuklären, sprechen über ihre eigenen Erfahrungen und wollen damit anderen Menschen helfen. Für den Kalender haben wir sie gebeten uns ihren Lieblingsspruch zu verraten, damit wir euch jeden Monat einen motivierenden Spruch präsentieren können. Danke, an alle, die mitgemacht haben!

Tag für Tag – gemeinsam stark

Dieser Kalender ist für dich! Mit dem Kauf, bekommst du nicht nur jeden Tag eine Erinnerung nicht allein zu sein – egal, ob du an einer psychischen Erkrankung leidest oder nicht – sondern auch eine hübsch gestaltete Ermutigung für 2019! In dem Kalender steckt sehr viel Herzblut, die Bilder und Schriften sind handgezeichnet und wir drei wollen dir eine Kleinigkeit an die Hand geben, die dich im kommenden Jahr etwas unterstützt. Den Erlös wollen wir in weitere Projekte zur Prävention, Entstigmatisierung und Aufklärung psychischer Erkrankungen stecken. Wir haben noch viele Ideen! 😉

Sichere dir gleich einen unserer Kalender über diesen Link: https://www.happy-kalorie.de/shop/

Vierer bearbeitet

Gewinne einen von fünf Kalendern

Als kleines Vorweihnachtsgeschenk verlose ich hier und auf Instagram (@julialebenswelt) fünf unserer Tischkalender! Beantworte um teilzunehmen, hier im Kommentarfeld einfach folgende Frage:

Was ist dein Lieblingsspruch und warum?

Auch Mia und Michaela haben Gewinnspiele am Laufen. Wenn du auch ihre Fragen beantwortest, erhöhst du deine Gewinnchancen! Das Gewinnspiel endet am 06.12.2018 um 18 Uhr. Mehr Informationen findest du hier: Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels

Natürlich kannst du auch einfach gleich im Shop einen unserer Kalender bestellen!

Ich freue mich schon sehr auf eure Antworten und bedanke mich schon jetzt bei jedem einzelnen, der einen oder mehrere unserer Kalender kauft! Wir wollen mit diesem Projekt unserem Ziel, psychische Erkrankungen leichter zugänglich zu machen sowie darüber aufzuklären, näher kommen und es würde uns die Welt bedeuten, wenn du uns dabei unterstützt! ❤

Link zum Shop: https://www.happy-kalorie.de/shop/

WhatsApp Image 2018-11-24 at 11.07.21 (2).jpeg

 

Ein Date mit mir selbst? – die Angst alleine Dinge zu unternehmen

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ja vor Kurzem umgezogen (schwer zu übersehen, wenn ihr meinen Blog lest, weil ich in jedem Beitrag darüber jammere). Dieser Umzug hat es mir nochmal um einiges schwerer gemacht mein ohnehin schon sozial mangelhaftes Leben darauf auszurichten, zumindest manchmal mit anderen Menschen etwas zu unternehmen.

Und da ich wahrscheinlich lange darauf warten kann, dass ich ein soziales Umfeld habe, dass mit mir regelmäßig Dinge unternimmt, was vor allem an mir selbst liegt (aber das ist ein anderes Thema), habe ich mir schon oft überlegt das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Ich möchte mehr Dinge alleine machen!

Das beginnt schon bei ganz einfachen Dingen wie einfach mal über die Straßen der Innenstadt zu flanieren. Ich wohne mittlerweile bestimmt sechs Wochen hier und war noch nie richtig in der Innenstadt, weil ich alleine nichts unternehme. Ich habe immer darauf gewartet, dass andere die Initiative ergreifen oder, dass ich Besuch habe, um mir selbst mal meinen Wohnort zu zeigen. Das war schon immer so. Und ich bin leider eine Person, die sehr festgefahren ist bezüglich mancher Verhaltensweisen. Von der gesellschaftlichen „Regel“, dass man Unternehmungen im Normalfall mit anderen durchführt, spreche ich hier noch gar nicht.

Dabei bin ich eigentlich gar keine Person, die immer Menschen um sich herum braucht, um sich wohlzufühlen. Das Problem ist, dass ich mich jedoch in Situationen, wo ich mich aus meiner Komfortzone hinaus bewege, so unsicher fühle, dass ich andere Menschen als Schutz brauche oder glaube diese zu brauchen. Das ist das eine Problem. Weiterlesen „Ein Date mit mir selbst? – die Angst alleine Dinge zu unternehmen“

Warum mache ich das immer wieder? – Von Neuanfängen, Ängsten und Zweifeln

Ich bin in den letzten Tagen umgezogen. Nachdem ich meinen Bachelor in Psychologie abgeschlossen habe, bin ich jetzt für meinen Master in eine fremde Stadt gezogen, die ebenso weit weg ist von meiner Familie wie mein vorheriger Studienplatz.

Ich wollte das so. Ich wollte in einer anderen Stadt meinen Master machen. Noch einmal die Chance nutzen für zwei Jahre woanders zu leben ohne Bindung an einen Job, mit dem Wissen, dass der Aufenthalt (wahrscheinlich) zeitbegrenzt sein wird. Ich wollte mich selbst herausfordern, mir beweisen, dass ich es wieder kann ganz alleine Fuß zu fassen. So waren meine Gedanken, aber es kommen Zweifel…

Ich habe immer schon das Problem, dass ich mir meist nur den Moment vorstellen kann – so rein gefühlsmäßig. Meine Vergangenheit male ich immer schöner als sie war und meine Zukunft stelle ich mir abwechselnd entweder viel einfacher oder abgrundtief schlecht vor. Im Falle meines neuen Studiums war ich, ja ich muss es wirklich so sagen, sehr naiv. Ich habe es mit meinen anderen Neustarts verglichen (ich habe schon in eine Schule gewechselt, wo ich absolut niemanden kannte und bei meinem Bachelor-Studium war es genauso). Es hat jedes Mal geklappt: Ich hatte Schwierigkeiten, aber letztendlich habe ich es geschafft mit den Anforderungen fertig zu werden und mir soziale Kontakte aufzubauen.

Aber hier gibt es zwei Punkte, die jetzt anders sind bzw. stärker ausgeprägt sind: 1. Bei den anderen beiden Neuanfängen war ich froh aus den alten Umfeldern draußen zu sein. Das war entweder dem geschuldet, dass ich mit den vorherigen Mitmenschen nicht gut zurecht gekommen bin (an meiner alten Schule) oder, dass ich aufgrund meiner Essstörung gar nichts empfunden habe (beim Studienbeginn). Das ist jetzt anders. Ich trauere den Leuten, die ich an der Uni kennengelernt habe, hinterher. Es ist für mich aufgrund meiner introvertierten ängstlichen Art ziemlich schwierig enge Kontakte zu knüpfen. Und an meiner alten Uni gab es doch einige Menschen, mit denen ich mich gut verstanden habe. Weiterlesen „Warum mache ich das immer wieder? – Von Neuanfängen, Ängsten und Zweifeln“

Erreichen wir auch die, die es nicht betrifft? Wie viel bringt Entstigmatisierungs-Arbeit?

Ich bin viel auf allen möglichen Social Media-Plattformen unterwegs und beobachte, dass immer mehr Menschen dort über psychische Erkrankungen sprechen, ihre Erfahrungen teilen oder auf professionellem Weg als Psychotherapeuten Aufklärungsarbeit betreiben. Sie alle haben den Wunsch Stigmatisierung rund um psychische Erkrankung zu bekämpfen! Sehr lobenswert, bin ich doch selbst auf diesem Pfad unterwegs. Aber:

Wie viel bringt das wirklich?

Wenn man sich unter solchen Posts die Kommentare durchliest wird deutlich, dass die Mehrheit dort selbst von psychischen Erkrankungen betroffen ist. Die meisten betreiben sogar selbst einen Account oder Blog, der sich um ähnliche Themen dreht. Das heißt, wenn ich z. B. über Vorurteile von Depression schreibe, erreiche ich damit Menschen, die mit solchen Vorurteilen tagtäglich zu kämpfen haben, nicht die, die solche Vorurteile Betroffenen an den Kopf werfen. Es ist eine eigene Community, die sich im Bereich „psychische Erkrankungen“ gebildet hat und diese Community ist meist recht klein.

Ist die Reichweite das Problem?

Wenn wir uns nun theoretisch vorstellen, dass alle Medien plötzlich auf diesen Zug mit aufspringen würden und gar keine Flucht vor diesen Themen mehr möglich ist, würden auch „Außenstehende“ damit konfrontiert werden. Würden sie zuhören? Ihre Meinung ändern? Sensibler mit dem Thema umgehen? Betroffene als weniger abnormal ansehen?

Ich weiß es nicht. Ich führe mit meiner Tante jedes Mal, wenn ich sie sehe, eine Diskussion zum Thema „Flüchtlinge und Co.“. Dabei weiß ich schon von Beginn an, dass diese Diskussion gar nichts bringt, denn sie beharrt auf ihrem Standpunkt („Wenn Flüchtlinge zu uns kommen, müssen sie sich anpassen.“) und ich auf meinem („Du musst viel mehr Aspekte miteinbeziehen als das, was du offensichtlich siehst.“) Es geht vor und zurück und obwohl wir beide den Standpunkt des anderen irgendwie verstehen können, bleibt jeder bei seiner Meinung. Das war jetzt ein anderes Thema, aber ein ähnlich stigmatisiertes und vorurteilbehaftetes wie psychische Erkrankungen. Und das ist in den „großen“ Medien tagtäglich Thema (was oft auch nicht so gut ist, aber das ist eine andere Geschichte).

Aber es gibt auch Positivbeispiele. Bis 1990 war Homosexualität eine anerkannte psychische Erkrankung. Mit allen Menschen, die sich hier eingesetzt haben, dass „die nicht traditionellen“ Sexualitäten anerkannt und respektiert werden, gibt es hier schon viel mehr Toleranz, die sogar schon in meinen kleinen Heimatort vorgedrungen ist (und das heißt was). Natürlich gibt es hier auch noch viele Baustellen, aber hier hat der Einsatz vieler Menschen für mehr Akzeptanz schon unglaublich viel erreicht.

Heißt das wir sollen alle nichts mehr tun?

Weiterlesen „Erreichen wir auch die, die es nicht betrifft? Wie viel bringt Entstigmatisierungs-Arbeit?“

„Du bist so langweilig!“ – Wie mich mein Umfeld zwingt mitzumachen

„Du bist so langweilig!“ „Jeden Abend hängst du nur zu Hause rum!“ „Du bist immer so schlecht drauf!“

Drei Sätze, die mir meine Schwester in letzter Zeit an den Kopf geknallt hat. Drei Sätze, die wahrscheinlich gar nicht so gemeint waren, aber drei Sätze, die bei mir direkt ins Schwarze getroffen haben.

Seit meiner Teenagerzeit bin ich immer die gewesen, die einen gemütlichen Filmeabend jedem sozialen Event vorgezogen hat. Ich war weder daran interessiert mich mit Alkohol abzuschießen, noch mir die Seele aus dem Leib zu tanzen. Ich habe die Menschen nie dafür verurteilt wegzugehen (für das Alkohol-Drinken vielleicht schon etwas). Jeder soll das machen, was er oder sie möchte. Aber, dann sollen sie auch mich so machen lassen, wie ich möchte.

Ich muss dazu sagen, dass ich selten direkt dafür verurteilt wurde „zu Hause zu hocken“, aber ich habe oft diesen Druck gespürt. Bestimmt war es auch viel Druck, den ich mir selber gemacht habe, weil ich nicht anders sein wollte.

Mittlerweile weiß ich, dass mir solche Veranstaltungen nicht gut tun. Ich weiß, dass ich mit einer solchen Masse an Menschen überfordert bin und ich eine solche Lautstärke nicht ertrage. Ich brauche „Sprechlautstärke“. Wenn ich mit anderen Menschen wohin gehe und mich gar nicht mit ihnen unterhalten kann, ergibt das für mich keinen Sinn. Ich will nichts Trinken und auch nicht bis in die Morgenstunden unterwegs sein. Ich will mit anderen nett Essen gehen oder in ein Café. Ich liebe Spieleabende. Ich gehe gerne ins Theater oder einfach nur mit jemandem spazieren. Ich höre anderen Menschen gerne zu bzw. diskutiere über tiefgehende Themen. Ich unternehme gerne etwas mit Menschen, die ich mag und gut kenne, nur eben auf meine Art.

Trotzdem treffen mich solche Sätze, weil ich weiß, dass ich vielleicht auch andere Menschen enttäusche, wenn ich wieder nicht mitgehe. Vielleicht denken sie auch ich mag sie nicht. Ich will auch keine Last sein. Ich frage mich auch, ob ich denn nicht wirklich etwas verpasse. Manchmal gehe ich dann mit nur um zu erkennen, dass das Ganze nur ein Pflichttermin war, um andere nicht zu enttäuschen. Weiterlesen „„Du bist so langweilig!“ – Wie mich mein Umfeld zwingt mitzumachen“

6 Fragen und Antworten über SOZIALE PHOBIE (Gastbeitrag)

Vor Kurzem hat mich der liebe Ben von halbsowildkurs.de angeschrieben und schlug vor für meinen Blog einen Beitrag zu Sozialer Phobie zu verfassen. Das hat mich sehr gefreut und somit lasse ich jetzt Ben zu Wort kommen:


Die folgenden 6 Fragen und Antworten sollen Dir einen kleinen Überblick darüber verschaffen, was die Soziale Phobie ist, ob Du betroffen bist und was Du dagegen tun kannst.

  1. Was genau ist die Soziale Phobie eigentlich?

Grob gesagt, handelt es sich hierbei um eine krankhafte Angst vor dem Kontakt mit anderen Menschen. Die Soziale Phobie wird auch als Mittelpunktangst oder Bewertungsangst bezeichnet. Das bedeutet, Betroffene haben große Angst davor, von anderen Menschen bewertet zu werden. Daraus resultiert wiederum die Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen.

  1. Was ist der Unterschied zwischen Sozialer Phobie und soziale Angst?

Während es sich bei der Sozialen Phobie um eine krankhafte Angst handelt, dient die soziale Angst als Überbegriff. Eine leichte Aufregung unter Menschen, die jeder verspürt, zählt genauso zur sozialen Angst wie die Phobie.

Jeder Mensch kennt soziale Ängste. Diese erfüllen in unserem Alltag eine wichtige Funktion. Wir fürchten uns davor, von anderen Menschen abgewertet und ausgegrenzt zu werden. Das Resultat: wir versuchen, den Anderen nicht zu verletzen, ihn nicht gegen uns zu stimmen.

Soziale Angst macht uns theoretisch umgänglicher, doch wenn sie zu stark auftritt, ist das Gegenteil der Fall. Wir verhalten uns eigenartig, können schwer Sympathie zeigen, ziehen uns zurück – grenzen uns sozial aus. Wir erzielen genau das, was wir eigentlich nicht haben wollen.

Jeder Mensch nimmt die soziale Angst unterschiedlich stark wahr. Es ist nicht leicht zu sagen, wann ein Mensch einfach schüchtern ist und wann die Angst krankhaft ist.

  1. Wie erkennst Du, dass Du unter Sozialer Phobie leidest?

Deine sozialen Ängste können dann als krankhaft bezeichnet werden, wenn sie besonders heftig auftreten. Zudem, wenn sie dazu führen, dass Du soziale Kontakte häufig meidest und in Deiner Freiheit deutlich eingeschränkt bist. Um sicher zu wissen, ob Du unter Sozialer Phobie leidest, ist ein Gespräch mit einem Therapeuten notwendig.

  1. Welche Symptome löst die Soziale Phobie aus?

Wer unter starken sozialen Ängsten leidet, kann von unterschiedlichsten körperlichen Symptomen betroffen sein. Typisch für Stresssituationen allgemein ist das Schwitzen. Weitere Symptome können sein: Schwindel, Würgereiz, Starrheit, Zittern, Erröten und einige mehr.

Betroffene von Sozialer Phobie leiden unter ihren körperlichen Symptomen stark, da sie befürchten, dass sie sich blamieren, wenn diese anderen auffallen. Sie versuchen daher, ihre Symptome so gut wie möglich zu verstecken oder zu unterdrücken.

  1. Sind Sozialphobiker verrückt?

Sozialphobiker leiden gerade deshalb so sehr, da sie genau wissen, dass ihre Angst irrational ist. Sie leiden also nicht unter Wahnvorstellungen oder Paranoia. Dennoch besitzen sie gewisse Glaubenssätze, die ihre Angst füttern und eigentlich unrealistisch sind.

Früher wurde fälschlicherweise angenommen, dass Betroffene von Sozialer Phobie über wenig soziale Kompetenz verfügen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ein Mangel an sozialer Kompetenz kann zwar eine Soziale Phobie begünstigen, doch häufiger ist es so, dass Betroffene wegen ihrer Angst in sozialen Situationen schlichtweg nicht leistungsfähig sind. Ihre soziale Kompetenz kann nicht zum Einsatz kommen.

  1. Was kannst Du gegen die Soziale Phobie tun?

Wenn Du stark unter Deinen sozialen Ängsten leidest, gibt es eine ganze Menge, was Du dagegen tun kannst. Grundsätzlich hilft jede Aktivität, die Stress abbaut und Entspannung herbeiführt. Beispielsweise Yoga, Meditation, Sport. Außerdem hilft es, die eigenen Ängste zu verstehen, zum Beispiel durch das Lesen von Sachliteratur.

Die Soziale Phobie gilt als gut therapierbar. Gerade die Kognitive Verhaltenstherapie konnte einige Erfolge nachweisen. Du solltest also nicht zögern, das Gespräch mit einem Psychotherapeuten zu suchen.

Hole Dir auch weitere Infos ins unserem kostenlosen Ebook „Endlich angstfrei unter Menschen – 3 effektive Schritte zu Selbsthilfe“.

Autor: Ben von HalbSoWild


Vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag, Ben! Schaut gerne bei ihm auf der Webseite vorbei oder bei seinem YouTube-Kanal.

Wenn ihr auch gerne einen Gastbeitrag für meinen Blog verfassen möchtet, schreibt mir einfach eine E-Mail (julialebenswelt@gmail.com)! Ich freue mich immer sehr auf neue Inspirationen und Kooperationen! 💜

Diese T-Shirts promoten Essstörungen und Depression!

Ich bin vor Kurzem auf einen ich sage mal Wirtschaftszweig gestoßen, der mir etwas Sorgen bereitet. Es gibt nämlich Menschen, die es anscheinend super finden, wenn sie Sprüche über psychische Erkrankungen auf ihre T-Shirts drucken und damit Geld machen. Depressionen gelten schließlich mittlerweile als Volkskrankheit und mit der zunehmenden Präsenz psychischer Erkrankungen in den Medien ist das ein lukratives Geschäft (Ironie Ende).

Dieser sogenannte „Mental Health/Illness Merch“ trägt jedoch nicht nur positive Worte in die Welt, die Betroffenen Mut machen, sondern auch, meiner Meinung nach Messages, die Depression und Co. glorifizieren oder die Ernsthaftigkeit nehmen.


Da ich mir nicht traue hier jetzt die Bilder zu posten (Urheberrecht und so), habe ich ein YouTube Video gemacht, wo das mit den Rechten nicht so genau genommen wird. 😉


Kanntet ihr solche T-Shirts schon? Und noch viel wichtiger: Was haltet ihr davon? Sagt mir unbedingt eure Meinung! Das würde mich sehr freuen! 💜


► Mein YouTube Kanal: JULIA LEBENSWELT

Social Media Button