So sehen meine „Fressanfälle“ aus

Ich bin jemand, der immer sehr genau aufpasst keine Mengenzahlen, Gewichtsangaben und Co. zu verwenden, da ich weiß wie triggernd das sein kann. Heute möchte ich euch dennoch ein Video zeigen, wo ich einen Essanfall simuliert(!) habe, um euch mal einen Einblick zu geben wie es ungefähr aussehen könnte, wenn ich mal wieder dem Essen verfallen bin. Falls dich so etwas triggern sollte sieh dir das Video bitte nicht an!

Die eigentliche Absicht des Videos ist es ein Bewusstsein für Binge Eating zu schaffen, weil ich ja selbst erst in meinem Beitrag Ich habe Binge Eating – jeden Tag erzählt habe mit wie viel Scharm diese Erkrankung verbunden ist.

Und das sollte nicht so sein – nein, es darf nicht so sein! Deshalb freue ich mich sehr, wenn ihr das Video teilt! Lasst uns gemeinsam das Stigma rund um Binge Eating brechen!

Passt auf euch auf! 💜


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Hochfunktionale Depression – die „gute“ Depression?

Ich kümmere mich um mein Leben, habe gestern meine Bachelor-Arbeit abgegeben (Juhuuuuh), habe einen Nebenjob, meine Wohnung ist sauber und ich bin gepflegt. Man könnte meinen ich habe mein Leben unter Kontrolle.

Doch, das was die Leute sehen ist nur ein Teil. An Wochenenden oder an Abenden, grob gesagt immer, wenn ich alleine bin, bricht meine Welt zusammen. Und auch, wenn ich Dinge erledige, dann oft unter größter Mühe und mit viel Überwindung.

Ich würde mich selbst nicht als schwer depressiv bezeichnen und auch nicht sagen, dass ich das jemals war. Ich war (oder bin noch?) leicht depressiv und würde mich als sogenannte „hochfunktionale Depressive“ beschreiben.

Das Phänomen der hochfunktionalen Depression ist im deutschsprachigen Raum noch nicht so verbreitet wie z.B. in den USA, wo die „High functioning Depression“ schon wesentlich bekannter ist. Diese Art von Depression ist kein eigenes Störungsbild, sondern lässt sich eher der Dystymie oder den atypischen Depressionen zuschreiben (genaueres im Video).

Nichtsdestotrotz ist das die Art der Depression, die am besten auf mich zutrifft. Ich bin jemand, der nach außen hin funktioniert, aber dennoch mit Antrieb, Schlaf- und Essrhythmus starke Probleme hat. Und bitte nicht falsch verstehen: Ich will mir hier nicht selbst irgendwas diagnostizieren! Zu verstehen, dass keine Depression einer anderen gleicht, hilft mir lediglich meine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen. Und wenn ich mich selbst besser verstehe, fällt es mir auch leichter mir Hilfe dafür zu holen.


Da es auf YouTube noch kein einziges deutschsprachiges Video zur hochfunktionalen Depression gibt, habe ich mir gedacht, mache ich mal den Anfang 😉


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Hypnose gegen Essstörung

Ich habe in meinem Leben schon eine ganze Reihe an Therapien ausprobiert: Verhaltenstherapien, Gruppentherapien, alle möglichen Kreativtherapien,… Eine Therapie, die mir jedoch besonders in Erinnerung geblieben ist, ist meine Hypnosetherapie oder Hypnotherapie.

Die Idee dazu kam mir als ich, während meines stationären Aufenthalts wegen der Magersucht, ein Video gesehen habe, indem eine junge Frau ihre Magersucht mit Hilfe von Hypnose überwunden hat. Ich war sofort interessiert, denn irgendwie hatte ich die Schnauze voll von „konventionellen“ Therapien.

So habe ich mich nach meinem stationären Aufenthalt in das Behandlungszimmer eines solchen Therapeuten gewagt – mit falschen Erwartungen und dem Glauben das Wundermittel gegen meine Essstörung gefunden zu haben.


Wie die Therapie genau abgelaufen ist und was ich daraus mitgenommen habe, erzähle ich euch im Video: Weiterlesen „Hypnose gegen Essstörung“

Ich bin böse!

Wenn ich mir einen Film anschaue würde ich auf die Frage, welcher Charakter ich gerne sein würde meist antworten: „Der/Die Böse!“

Ich finde das Böse hat etwas Faszinierendes. Grundsätzlich ist es ja die Gesellschaft, die bestimmt was böse ist. Ein extremes Beispiel: Ein Mensch, der andere Menschen umbringt wird als pure Verkörperung des Bösen angesehen. Doch sind dann Tiere, die ihre Artgenossen töten auch böse? Ein Tier tötet nicht grundlos, ein Mensch auch nicht. Ob dieser Grund moralisch vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben! Und bitte versteht mich hier nicht falsch: Mord ist absolut schrecklich! Ich liebe nur solche Gedankenspielchen.

Außerdem entwickle ich gerade bei Büchern, Filmen usw. oft eine Sympathie für die böse Figur, wenn erklärt wird woher sie kommt, was sie durchgemacht hat und ich kann dann oft sehr gut nachvollziehen, warum sie so handelt.

Ich habe auch schon mal in meinem Beitrag Mitgefühl mit einem Mörder meine Gedanken zu Täter und Opfer mitgeteilt. Es ist Komplex. Und jeder, der Menschen aufgrund ihrer Taten als Monster bezeichnet, lässt sich von Emotionen leiten, was vollkommen ok – nein sogar gut – ist. Rational zu urteilen scheint oft richtig zu sein, aber so funktioniert der Mensch nun einmal nicht.

Nicht zuletzt finde ich das Böse faszinierend, weil ich im echten Leben nicht böse sein kann und es, um ehrlich zu sein, auch nicht will. Aber ich finde jeder sollte das Böse in sich anerkennen, denn meist sind Gedanken, die wir verwerflich finden, aus Gründen da, die es zu erforschen gilt. Und dafür ist unsere böse Seite voller Informationen für uns.

Ich hab das Gefühl, dass der Text komplett wirr ist, aber so sieht es in meinem Kopf eben gerade aus und das ist ok.


Jetzt hab ich noch ein kleines Video für euch, wo ich mich mit meiner bösen Seite auf eine humorvolle Art und Weise auseinandersetze! Viel Spaß! 🙂


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Das Leben überfordert mich

Zunächst: Vielen Dank, für eure Teilnahme an meiner Umfrage Soll ich meine YouTube-Videos auf meinem Blog einbinden? und für eure Kommentare dazu. 💜

Es macht mich immer wieder richtig glücklich zu sehen, dass ihr euch die Zeit nehmt mir bei meinen „Problemen“ zu helfen und dass wir mittlerweile so viele sind, dass ein reger Austausch möglich ist! Das motiviert mich weiterzumachen.

Im Endeffekt, waren die Meinungen ziemlich unterschiedlich (aber alle sehr positiv – danke), sodass ich mich jetzt entschieden habe es so zu machen: Wenn der Beitrag zum Video passt, wird das Video direkt eingebunden (wie bei diesem Beitrag), ansonsten nur ein Link. Und ich werde das neueste Video immer in der Seitenleiste einbinden (danke nochmal an thoughts on life für diese Idee).

Und nun zum Beitrag…


Die letzte Woche hat mich das Leben absolut überfordert. Ich hab davon ja schon in Die Angst vor Menschen schlägt zu, berichtet. Es gibt aber noch mehr Dinge, die mir momentan etwas Sorgen bereiten:

  1. Bachelorarbeit

Ich bin nun im 6. Semester meines Psychologie-Bachelors. Das bedeutet: In den nächsten 10 Wochen schreibe ich meine Bachelorarbeit. Und auch, wenn ich weiß, dass ich es zeitlich gut schaffen sollte, versetzt mich das Ganze unter Stress.

  1. Es ist warm

Von meinem Hass gegen den Sommer, hab ich auch schon letztes Jahr berichtet. Kurz und knapp: Ich mag den Frühling/Sommer nicht, weil es mir zu heiß ist, ich schwitze, mehr Menschen draußen sind und ich meinen Körper nicht in dicken Jacken verstecken kann. Das klingt jetzt hier vielleicht sehr banal, aber es schränkt mich tatsächlich sehr ein. Zum Beispiel war ich schon seit über 6 Jahren nicht schwimmen, weil ich mich in Badekleidung absolut nicht zeigen kann ohne Panik zu bekommen.

  1. Meine Depression

Weiterlesen „Das Leben überfordert mich“

Wollt ihr das sehen?

Heute wende ich mich mal wieder an euch! Keine Angst, ich tu euch nichts. Ich habe lediglich eine Frage an euch:

Soll ich meine YouTube-Videos auf meinem Blog einbinden?

Etwas genauer: Ich mache auf meinem YouTube-Kanal Julia Lebenswelt wöchentlich ein Video zum Thema Depression, Essstörung, Soziale Phobie und Co.

Bisher habe ich entweder die Links zu den Videos unter meinen Beiträgen eingebunden oder das Video komplett hochgestellt, wenn es zum Beitrag passt. Da es sich jedoch hier um einen Blog handelt, weiß ich nicht inwiefern es „nervt“ mit Videos konfrontiert zu werden, obwohl man doch eigentlich lesen möchte.

Ich habe auch schon öfter gar keine Werbung für ein Video hier gemacht, weil es absolut nicht passend war. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich Werbung für meine Videos machen, weil wirklich viel Arbeit und Liebe darin stecken.

Ich mach mir bestimmt mal wieder zu viele Gedanken, aber ich möchte, dass ihr meinen Blog gerne lest und euch hier wohlfühlt!

Deshalb probieren wir doch mal die nette Umfrage-Option von WordPress aus:

Vielen Dank für eure Hilfe! 💜

Depression – was mir hilft

Heute mal 5 Punkte, die mir, abgesehen von Therapie, in meinen depressiven Phasen helfen bzw. geholfen haben:

  1. Pflichttermine

Und wenn das Nicht-Erscheinen für mich wichtige Konsequenzen hätte. So konnte das bisschen Restmotivation noch zusammengekratzt werden, um es tatsächlich aus dem Haus zu schaffen.

  1. Guter Start in den Tag

Wenn der Morgen gut läuft, dann zieht sich das durch den ganzen restlichen Tag. Aber an dieser Morgenroutine arbeite ich noch. 😉

  1. Ein „Ja“ zu Medikamenten

Weiterlesen „Depression – was mir hilft“