Ich bin langweilig

Ich drinke weder Alkohol, noch Kaffee, ich rauche nicht, ich gehe nicht auf Partys, ich war noch nie in einer Disco, ich esse kein Fleisch und der ideale Abend findet für mich zu Hause mit Tee und Buch statt – kurz um: Ich bin langweilig.

Langeweile bedeutet für mich etwas Negatives. Ein Zustand der als faul und unproduktiv gilt. Langeweile ist passiv und wer passiv ist, leistet nichts. Diese Ansicht ist in meinem Kopf festgebrannt. Weiterlesen „Ich bin langweilig“

Warum ich ein Hundemensch bin?

Vor Kurzem hat ein Kommilitone bei einem Seminar gesagt: „Hundemenschen sind sowieso immer toll!“ Tja, was soll ich sagen. Ich hab mich geschmeichelt gefühlt, denn ich bin definitiv ein Hundemensch.

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Dass ich den Umgang mit Tieren Menschen manchmal vorziehe, habe ich schon hier berichtet. Als Kind wollte ich immer ein Haus

tier haben, egal welches. Na gut, eigentlich entweder eine Katze oder einen Hund. Wobei ich in Freundebüchern als Lieblingstier nie Katze angegeben habe. Da stand Hund oder Wolf (diese beiden Tiere würden übrigens auch heute noch da stehen).

Besonders seit unsere Familie einen Hund besitzt, bin ich dieser Spezies verfallen. Hunde sind loyal, treu und schlau. Katzen sind das in einer gewissen Weise auch, aber wie heißt es so schön auf diversen Katzen-Liebhaber-Schildern: Hunde haben Herrchen, Katzen Personal. Ich würde da sogar noch weiter gehen und sagen: Hund und Herrchen sind Partner.

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Was schmerzt mich? -15 persönliche Antworten (1)

verlorene Lebenszeit durch meine Essstörung

Hass mir selbst gegenüber

meine Angst vor dem Leben

die Beziehung zu meinem Vater

mein mir auferlegtes Verbot gesehen zu werden

Liebe von anderen Menschen

selten Glück zu empfinden

das Leid anderer Menschen

nur selten echt Lachen zu können

durch die Menschen verursachtes Leid

meine Verschlossenheit

keine Akzeptanz mir selbst gegenüber zu haben

meine Hässlichkeit

mein Leben nicht gebührend zu schätzen

meine Selbstschädigung

Achtsam essen – (2) Nasenhunger

In meinem Post Achtsam essen – Was ist das? erwähne ich bereits, dass es 7 verschiedene Arten von Hunger gibt: (1) Augenhunger, (2) Nasenhunger, (3) Mundhunger, (4) Magenhunger, (5) Zellhunger, (6) geistiger Hunger und (7) Herzhunger.

Heute wenden wir uns dem Nasenhunger zu.mandala-2093725_1920.png

„Den kann ich nicht riechen!“ Diese Redensart führt uns schon in die Richtung in der uns im Alltag unser Geruchssinn am häufigsten bewusst wird, nämlich wenn wir Unangenehmes oder Schlechtes riechen. Außerdem ist unsere Nase nicht so fein wie z.B. die eines Hundes und braucht dementsprechend stärkere Reize, um getriggert zu werden. Weiterlesen „Achtsam essen – (2) Nasenhunger“

Soziale Phobie – 5 schwierige Alltagssituationen

fear-of-heights-2040805_1280Mal kurz jemanden anrufen oder nach dem Weg fragen. Kleine Situationen, die mir eine riesige Angst einjagen. Die schlimmsten hier für euch aufgelistet:

  1. Telefonieren ist für mich die Hölle!

Besonders, wenn es um Fremde geht. Aber auch bei Bekannten, steigt mein Puls etwa um die Höhe eines Baumes. Hochhaushoher Puls erwartet mich bei einem Telefonat, wo es um Terminvereinbarung oder Nachfragen geht. Ein bis in den Himmel hoher Puls überfällt mich zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch am Telefon. Unterm Strich: Telefonieren ist nichts für mich! Weiterlesen „Soziale Phobie – 5 schwierige Alltagssituationen“

In Beziehung mit meiner Essstörung

Ich hab ja vor kurzem in meinem 25 Fakten über mich – Post geschrieben, dass ich noch heart-742712_1920nie geküsst wurde, geschweige denn eine Beziehung hatte. Das stimmt so nicht ganz. Ich hatte zumindest keine menschliche Liebesbeziehung. Und nein, auch nicht mit einem Tier!

Ich bin unglücklich vergeben. Und zwar an meine Essstörung. Diese Beziehung hält nun schon seit Jahren und ist sehr komplex. Weiterlesen „In Beziehung mit meiner Essstörung“