Meine männliche Fehlprägung

Ok, von Fehlprägung spricht man nur bei Tieren. Lass es mich anders formulieren: Mir fehlt der richtige Umgang mit Männern beziehungsweise habe ich ihn nie gelernt. Das führt dann regelmäßig zu einem Kurzschluss in meinem Gehirn, wenn ich mit dem männlichen Teil unserer Spezies spreche. Dieser Kurzschluss wiederum lässt mich nicht mehr funktionieren und meine sozialen Fähigkeiten ähneln dem eines Steins. (Ich habe nichts gegen Steine!)

Für diese „Männerangst“ gibt es einige Gründe: Weiterlesen „Meine männliche Fehlprägung“

Handlettering – Mein neues Hobby

Wer mal bei mir auf Instagram vorbeigeschaut hat bzw. meine Beiträge auf dem Mitmachblog gelesen hat, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass ich ein neues Hobby für mich entdeckt habe: Handlettering.

Handlettering ist im Grunde das schöne Schreiben mit der Hand, ähnlich wie Kalligraphie. Wie man genau die beiden Techniken voneinander unterscheidet könnt ihr auf dieser Seite nachlesen: http://letterlanedesignstudio.com/blog/2016/3/22/the-difference-between-hand-lettering-calligraphy-and-typography

Das Ganze ist wie jede andere Kunstform auch eine Übungssache und ich bin noch ganz am Anfang meiner „Handlettering-Karriere“ ;). Ich besitze in meiner Studentenwohnung gerade einmal genug Stifte um mich ein bisschen auszuprobieren.

Aber genau das ist das Schöne am Handlettering: Absolut jeder mit Stift und Papier kann es machen! Und bitte denkt nicht, dass ihr dazu eine schöne Handschrift braucht! Handlettering ist eigentlich mehr zeichnen als schreiben!

Hier jetzt einige Eindrücke von meinen Handletterings. Auf meiner Instagram Seite findet ihr noch mehr! Weiterlesen „Handlettering – Mein neues Hobby“

Ich war noch nie… (Teil 1)

…in einer Disko.

…betrunken.

…auf einen anderen Kontinent.

…auf einem Konzert.

…Achterbahn fahren.

…beim Frauenarzt.

…allein in einem fremdsprachigen Land.

…finanziell unabhängig.

…eine ganze Nacht lang wach.

…im Fernsehen.

…in einer Beziehung. Weiterlesen „Ich war noch nie… (Teil 1)“

Ich bin traurig! Ich bin bestimmt depressiv!

Zuallererst: Vielen lieben Dank für eure tollen Kommentare zu meinem gestrigen Beitrag „Mitgefühl mit einem Mörder“! Ich war ganz überwältigt von der zahlreichen Rückmeldung! Ihr seid toll! ❤

Auf zu einem neuen Thema: 😉


Vor kurzem bin ich auf YouTube auf den Kanal des wunderbaren Elliott Tender gestoßen. Er berichtet unter anderen über Depression, psychische Erkrankungen und Queerfeminismus. Schaut mal bei ihm vorbei! Es lohnt sich! (Werbung Ende) 😉

Auf jeden Fall hat er in einen seiner Videos erwähnt, dass viele Menschen, also die nicht Betroffenen, Depression mit Traurigkeit gleichsetzen. Ich bin mir sicher, dass ihr folgendes so oder so ähnlich auch schon mal gehört habt: „Mir ist heute den ganzen Tag zu heulen zu Mute! Ich bin bestimmt depressiv!“

Dass eines der Hauptsymptome das sogenannte „Gefühl der Gefühlslosigkeit“ ist, haben diese Menschen wohl noch nicht mitbekommen. Gefühlslos bedeutet keine Gefühle und keine Gefühle bedeutet auch keine Traurigkeit zu fühlen.

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by pixabay

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Mitgefühl mit einem Mörder

Im Rahmen meines Psychologiestudiums (Ich merk gerade, dass mein Blog momentan ein bisschen psychologielastig ist ;).) gibt es an meiner Universität eine Zusatzveranstaltung, die sich „Forensische Psychiatrie“ nennt. Das System dahinter ist Folgendes: Ein realer juristischer Fall wird von einem Rechtsanwalt vorgestellt, sowie von einem Psychiater und einer Psychologin behandelt. Ziel des Ganzen ist es ein ärztliches Gutachten für den Probanden im vorgestellten Fall zu erstellen. Das Besondere daran? Der Proband ist vor Ort anwesend und erzählt selbst über seine Situation. Ich denke ihr könnt euch vorstellen wie gierig die Studenten darauf sind „echte“ Verbrecher zu sehen.

Wem dieses System übrigens moralisch bedenklich erscheint, steht nicht allein da. Auch ich bin der Meinung, dass dies eine Art des Vorführens ist und selbst durch Zustimmung des Probanden nicht unbedenklich ist. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch und müsste Lügen würde ich sagen, dass ich eine solche Vorlesung nicht spannend finde. Und derjenige, der das leugnet ist meiner Meinung nach die personifizierte Güte oder einfach nicht ehrlich zu sich selbst. Weiterlesen „Mitgefühl mit einem Mörder“

Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück

„Es geht nicht mehr nur darum, Schäden zu begrenzen – und von minus acht auf minus zwei der Befindlichkeitsskala zu kommen -, sondern wie wir uns von plus zwei auf plus fünf verbessern können.“

(Martin P. Seligman: Zeitschrift Psychologie heute, Juni 2000)

Ich studiere ja Psychologie und dieses Semester darf ich an einem Seminar teilnehmen, dass sich vorwiegend mit „Positiver Psychologie“ beschäftigt. Da ich diesen Ansatz sehr schön finde, möchte ich euch dieses Konzept etwas näher bringen:

Was ist Positive Psychologie?

Grob gesagt ist die Positive Psychologie das Gegenkonzept zur Psychopathologie. In der Psychopathologie beschäftigt man sich damit wie psychische Erkrankungen entstehen und behandelt werden sowie man ihnen vorbeugen kann. Das heiß, man möchte einen kranken Zustand verbessern, möglichst heilen. Das heißt der Fokus liegt dabei darauf wie wir Krankheitssymptome reduzieren.

In der Positiven Psychologie, mit Martin Seligman als Hauptvertreter, beschäftigt man sich jedoch damit Lebensqualität zu steigern. Am Beispiel Glück erklärt geht es nicht darum Unglück zu bekämpfen, sondern sein subjektives Glück zu steigern. Der Fokus liegt auf der Maximierung von Glück, Optimismus und allgemeinen Wohlbefinden.

Wozu Positive Psychologie? Weiterlesen „Positive Psychologie – ein neuer Ansatz zum Glück“