Beschau psychisch Kranker zur Unterhaltung!? Eure Meinung?

Zugegeben ein sehr überspitzter Titel, aber so empfinde ich tatsächlich manchmal das Szenario, welches ich euch gleich beschreiben werde.

Ich hab ja schon in Mitleid mit einem Mörder darauf hingewiesen, dass ich nicht mit allen Veranstaltungen meines Psychologiestudiums ganz einverstanden bin. Wurden dort Verbrecher „vorgeführt“ gibt es noch eine solche Vorlesung, wo sich ähnliches abspielt.

Und zwar findet diese Vorlesung in einer Psychiatrie statt. An sich ja noch nicht so schlimm, denn das ist eine Uni-Psychiatrie, wo neben der Patientenbehandlung auch Forschung und Lehre einen großen Stellenwert haben. Grundsätzlich geht es in dieser Vorlesung darum uns unterschiedliche psychische Störungsbilder näher zu bringen.

Und das läuft dann wie folgt ab: Die Dozentin erzählt anhand ihrer Folien Hintergrund, Entstehung und Behandlung von sagen wir mal Schizophrenie. Dann fragt sie ins Plenum, ob wir einen Patienten mit Schizophrenie sehen möchten. Ich denke ihr könnt euch vorstellen, dass Bacherlor-Studenten ohne Praxiserfahrung scharf darauf sind ein „Lehrobjekt“ mal live zu sehen. Zum einen ist der Unialltag eh sehr theoretisch, zum anderen ist es doch der absolute Hammer eine echte „gestörte“ Person zu sehen! (#achtungironie)

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Meine männliche Fehlprägung

Ok, von Fehlprägung spricht man nur bei Tieren. Lass es mich anders formulieren: Mir fehlt der richtige Umgang mit Männern beziehungsweise habe ich ihn nie gelernt. Das führt dann regelmäßig zu einem Kurzschluss in meinem Gehirn, wenn ich mit dem männlichen Teil unserer Spezies spreche. Dieser Kurzschluss wiederum lässt mich nicht mehr funktionieren und meine sozialen Fähigkeiten ähneln dem eines Steins. (Ich habe nichts gegen Steine!)

Für diese „Männerangst“ gibt es einige Gründe: Weiterlesen „Meine männliche Fehlprägung“

Handlettering – Mein neues Hobby

Wer mal bei mir auf Instagram vorbeigeschaut hat bzw. meine Beiträge auf dem Mitmachblog gelesen hat, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass ich ein neues Hobby für mich entdeckt habe: Handlettering.

Handlettering ist im Grunde das schöne Schreiben mit der Hand, ähnlich wie Kalligraphie. Wie man genau die beiden Techniken voneinander unterscheidet könnt ihr auf dieser Seite nachlesen: http://letterlanedesignstudio.com/blog/2016/3/22/the-difference-between-hand-lettering-calligraphy-and-typography

Das Ganze ist wie jede andere Kunstform auch eine Übungssache und ich bin noch ganz am Anfang meiner „Handlettering-Karriere“ ;). Ich besitze in meiner Studentenwohnung gerade einmal genug Stifte um mich ein bisschen auszuprobieren.

Aber genau das ist das Schöne am Handlettering: Absolut jeder mit Stift und Papier kann es machen! Und bitte denkt nicht, dass ihr dazu eine schöne Handschrift braucht! Handlettering ist eigentlich mehr zeichnen als schreiben!

Hier jetzt einige Eindrücke von meinen Handletterings. Auf meiner Instagram Seite findet ihr noch mehr! Weiterlesen „Handlettering – Mein neues Hobby“

Ich war noch nie… (Teil 1)

…in einer Disko.

…betrunken.

…auf einen anderen Kontinent.

…auf einem Konzert.

…Achterbahn fahren.

…beim Frauenarzt.

…allein in einem fremdsprachigen Land.

…finanziell unabhängig.

…eine ganze Nacht lang wach.

…im Fernsehen.

…in einer Beziehung. Weiterlesen „Ich war noch nie… (Teil 1)“

Ich bin traurig! Ich bin bestimmt depressiv!

Zuallererst: Vielen lieben Dank für eure tollen Kommentare zu meinem gestrigen Beitrag „Mitgefühl mit einem Mörder“! Ich war ganz überwältigt von der zahlreichen Rückmeldung! Ihr seid toll! ❤

Auf zu einem neuen Thema: 😉


Vor kurzem bin ich auf YouTube auf den Kanal des wunderbaren Elliott Tender gestoßen. Er berichtet unter anderen über Depression, psychische Erkrankungen und Queerfeminismus. Schaut mal bei ihm vorbei! Es lohnt sich! (Werbung Ende) 😉

Auf jeden Fall hat er in einen seiner Videos erwähnt, dass viele Menschen, also die nicht Betroffenen, Depression mit Traurigkeit gleichsetzen. Ich bin mir sicher, dass ihr folgendes so oder so ähnlich auch schon mal gehört habt: „Mir ist heute den ganzen Tag zu heulen zu Mute! Ich bin bestimmt depressiv!“

Dass eines der Hauptsymptome das sogenannte „Gefühl der Gefühlslosigkeit“ ist, haben diese Menschen wohl noch nicht mitbekommen. Gefühlslos bedeutet keine Gefühle und keine Gefühle bedeutet auch keine Traurigkeit zu fühlen.

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Mitgefühl mit einem Mörder

Im Rahmen meines Psychologiestudiums (Ich merk gerade, dass mein Blog momentan ein bisschen psychologielastig ist ;).) gibt es an meiner Universität eine Zusatzveranstaltung, die sich „Forensische Psychiatrie“ nennt. Das System dahinter ist Folgendes: Ein realer juristischer Fall wird von einem Rechtsanwalt vorgestellt, sowie von einem Psychiater und einer Psychologin behandelt. Ziel des Ganzen ist es ein ärztliches Gutachten für den Probanden im vorgestellten Fall zu erstellen. Das Besondere daran? Der Proband ist vor Ort anwesend und erzählt selbst über seine Situation. Ich denke ihr könnt euch vorstellen wie gierig die Studenten darauf sind „echte“ Verbrecher zu sehen.

Wem dieses System übrigens moralisch bedenklich erscheint, steht nicht allein da. Auch ich bin der Meinung, dass dies eine Art des Vorführens ist und selbst durch Zustimmung des Probanden nicht unbedenklich ist. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch und müsste Lügen würde ich sagen, dass ich eine solche Vorlesung nicht spannend finde. Und derjenige, der das leugnet ist meiner Meinung nach die personifizierte Güte oder einfach nicht ehrlich zu sich selbst. Weiterlesen „Mitgefühl mit einem Mörder“