Meine Mutter und die Essstörung

Eine Person, die fast genauso stark an meinen psychischen Problemen mitleidet ist meine Mama. Bevor ich jedoch genauer darauf eingehe, zuerst einmal: DANKE LIEBE MAMA!!!!!!

Ich bin ein Mamakind. Schon immer habe ich einen engen Draht zu meiner Mutter. Sie war im Vergleich zu meinem Vater, der viel arbeitete, immer für mich da und hat mir stets Schutz gegeben. Ich habe von ihr Weltanschauung, Werte und Verhaltensweisen übernommen.

Blieb in meiner ersten Magersucht für mich relativ unklar wie es ihr ging, konnte ich bei meinem zweiten Absturz hautnah miterleben wie sie gelitten hat. Nur hat mich das aufgrund meiner Emotionslosigkeit damals wenig berührt.

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Danke lieber Körper!

Mein Körper ist unglaublich toll! Trotzdem hasse ich ihn. Dieser Hass bröckelt langsam, denn ich versuche jeden Tag mich selber ein klein wenig mehr zu lieben. Ich weiß nicht, warum mein Körper so gut zu mir ist, obwohl ich ihn jeden Tag schände. Deshalb: Danke lieber Körper!

Danke, dass du jeden Tag für mich da bist!

Danke, dass du mit mir durch die dunkelsten Zeiten gegangen bist!

Danke für jeden Herzschlag!

Danke für jeden Atemzug!

Danke für deine Bereitschaft manchmal über deine Grenzen hinauszugehen!

Danke für das Aufzeigen meiner Grenzen, sollte ich diese überschreiten!

Danke, dass du so unglaublich zäh bist!

Danke, dass du stärker bist als ich!

Danke für jedes deiner Wunder!

Danke für mehr als eine 2. Chance!

Wolfsspirit

Dass ich ein absoluter Hundenarr bin, habe ich schon in mehreren Beiträgen beschrieben. Dabei sind Wölfe meine Lieblingstiere! Gut, Wolf und Hund gehören ja sowieso zusammen, obwohl es zwei verschiedene Tierarten sind. Also liebe Hundebesitzer, in eurem Hund steckt nur mehr sehr wenig Wolf! Daher behandelt ihn auch nicht wie einen! Ok, zurück zum Thema! 😉 Es gibt einige Gründe, warum ich Wölfe so faszinierend finde:

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Neid – der Treibstoff für Veränderung?

Dass ich kein Freund von Emotionen wie Trauer oder Wut bin ist allgemein bekannt. Es gibt da aber noch eine Emotion, die ich noch viel mehr hasse und die mir noch um einiges peinlicher ist. Ja richtig, es ist Neid! Woher weißt du das bloß? 😉

Wenn ich traurig bin, bekomme ich Mitleid. Wenn ich wütend bin, bekomme ich Zuspruch (meistens jedenfalls). Wenn ich neidisch bin, werde ich als habgierig und ungerecht abgestempelt. Daher verstecke ich meine Eifersucht beziehungsweise verdränge sie.

Hier kommen wieder meine destruktiven Verhaltensweisen wie Binge Eating und Co. ins Spiel. So verschwindet zwar mein Neid, aber diese wandelt sich in Traurigkeit, weil ich, so gestört wie ich bin, nie so erfolgreich sein werde wie das „Neidobjekt“.

Doch auf wen bin ich denn nun neidisch? Ich kann mich doch glücklich schätzen, lebe in einem sicheren Land, unter einem Dach mit vollem Kühlschrank. Damit bin ich besser dran als die halbe Menschheit. Weiterlesen „Neid – der Treibstoff für Veränderung?“

Keine Macht dem Widerstand?

Ich führe einen täglichen Kampf! Einen Kampf gegen etwas, dass immer größer zu werden scheint, umso mehr ich ankämpfe. Wie eine dunkle Wand steht es zwischen allem, was ich erreichen will, hält mich von meinen Zielen ab. Es versucht mich zu absorbieren und die Macht über mich zu gewinnen! Darf ich vorstellen: Mein „Freund“ der Widerstand!

freedom-1886402_1920.jpgIch glaube, dass diese Beziehung mit meinem inneren Widerstand schon früh aus der Balance geraten ist. Schon als Kind musste ich gegen dieses mir damals noch unbekannte ankämpfen, um meine Hobbys durchzuziehen und meine Ziele zu erreichen. Besonders in der Pubertät wurde das schlimmer und es hält bis heute an. Weiterlesen „Keine Macht dem Widerstand?“