2018, wer bist du?

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet! Ein allerletztes Mal nerve ich euch heute nochmal mit meinem Jahresrückblick-Jahresvorschau-Gelaber.

Dieses Mal stürze ich mich gleich auf das noch so unschuldige Jahr und mach ihm mal klar, was ich mir 2018 von ihm erwarte! Da ich von Vorsätzen nichts halte (siehe vorheriger Beitrag), habe ich ein paar Wünsche formuliert (für viele muss ich aber selbst aktiv werden und werden mir leider nicht einfach so zufallen):

  • Gesundheit

Klingt so klassisch, ist aber so wichtig!

  • Mehr Zeit und Liebe für meine „Internetaktivitäten“

Mein Blog soll mindestens so konstant weiterlaufen wie jetzt und auf YouTube will ich endlich eine Richtung einschlagen mit der ich mich und meine Zuschauer sich wohlfühlen und Spaß haben. Außerdem liegt mein Instagram-Account schon einige Zeit im Winterschlaf. Da wird es Zeit ihn mal wieder aufzuwecken!

  • Mich selbst lieben

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Goodbye, 2017!

Im letzten Beitrag habe ich ja schon meine wahnsinnig interessante Meinung zum Thema Vorsätze kundgetan. Heute reflektiere ich noch einmal kurz über das Jahr 2017 bzw. versuche herauszufiltern, wie toll ich denn in diesem Jahr war (man muss sich auch mal selbst loben dürfen). Denn mein Kopf funktioniert so: Negatives klebt sich wie Kaugummi fest, während Positives verstaubt in der hintersten Ecke landet. Also würde ich sagen, lasst uns mal mein Gehirn aufräumen!

Was ich 2017 geschafft habe:

  • Blogstart:

Im Februar hab ich mich endlich getraut meinen Blog, damals noch unter dem Namen „Mein Leben als Psycho“, zu starten. Das war nicht nur mit viel Recherche verbunden (Wie um alles in der Hölle erschaffe ich einen Blog?), sondern auch mit einer guten Portion Angst (Alle werden mich kritisieren und sowieso halt ich das keine zwei Wochen durch!). Aber siehe da, mich gibt´s noch immer und das wird hoffentlich noch lange so bleiben!

  • Mein eigener YouTube-Kanal:

Weil ich mir ja immer wieder selbst gerne Herausforderungen stelle, habe ich im Sommer mein erstes Video auf meinem YouTube-Kanal Julia Lebenswelt gestellt. Mittlerweile gibt es 12 Videos zum Thema Psychologie auf diesem Kanal, wofür ich mir echt mal auf die Schultern klopfen darf. Ich bin zwar mit meinem Kanal noch etwas in der Findungsphase, aber der erste Schritt ist getan!

  • Praktikant anstatt Patient:

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Projekt gute Vorsätze: Alle Jahre wieder oder ein für alle Mal?

Zum Jahresende liegt es mir noch am Herzen ein Thema aufzugreifen, dass zu dieser Zeit ein Dauerbrenner ist: Vorsätze. Da trifft es sich prima, dass die liebe Simone Tontsch vom Blog Yoga Meditation & andere göttliche Gewohnheiten zu einer Blogparade aufgerufen hat, in der es genau darum geht.

Ganz ehrlich, alleine wenn ich das Wort höre möchte ich am liebsten weglaufen. Dieses Wort hat für mich eine ziemlich negative Bedeutung. Alleine schon deshalb, weil sehr viele sich einfach nur Vorsätze am Jahresende nehmen, weil es jeder macht. Und der liebe Leser, der mich schon ein bisschen besser kennt, weiß, dass ich es absolut hasse mit dem Strom zu schwimmen (Was ich aber dennoch oft genug tue. Ich will es mir halt oft nicht eingestehen.) Aber ich finde Vorsätze nicht per se schlecht. Da muss ich ausholen. Und wie schön, dass ich einen Blog habe, indem ich die liebe Internetgemeinde mit meiner Meinung vollschwafeln kann. 😉

Ich finde es grundsätzlich klasse sich Dinge vorzunehmen. Ich meine, wenn wir uns nichts vornehmen, dann machen wir ja im Grunde gar nichts. Eigentlich ist doch fast jede Tätigkeit etwas, dass ich mir vornehme, oder? Deshalb ersetze ich das Wort „Vorsatz“ ab sofort als Tätigkeit, Aktivität oder Vorhaben, um dieses negativen Vibe loszuwerden. 😉

Also, wie gesagt, Vorhaben sind toll. Nur gibt es da einige Regeln, die die klassischen „Vorsätzler“ oft nicht beachten, zum Beispiel sowas wie konkrete Zielformulierung, Etappenziele, Realitätsnähe, Erfolgswahrscheinlichkeit usw. Weiterlesen „Projekt gute Vorsätze: Alle Jahre wieder oder ein für alle Mal?“

Die Stadt der Glückseligkeit

Am Tag vor Weihnachten möchte ich mit euch noch eine kleine Geschichte teilen, die ich während meines letzten Klinikaufenthalts kennen und lieben gelernt habe:

Die Stadt der Glückseligkeit

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by pixabay

Ein Mann machte sich auf nach der Stadt der Glückseligkeit. Er nahm nur das Wichtigste mit und brach bei Sonnenaufgang auf. Als er den ganzen Tag in Richtung Stadt der Glückseligkeit gewandert war, rastete er schließlich an einem großen stillen See. Der Tag senkte sich und er entschloss sich, unter einem großen Baum zu lagern. Er bereitete das Nachtlager und stellte seine Schuhe so hin, dass die Schuhspitzen genau in die Richtung der Stadt der Glückseligkeit zeigten. So konnte er sicher sein, die Richtung am Morgen nicht zu verfehlen.

In der Nacht jedoch kam ein Spaßmacher des Weges. Dieser sah die Szene unter dem Baum, sah den Schlafenden, die Schuhe, erfasste die Situation. Leise drehte er die Schuhe in die entgegengesetzte Richtung und ging davon. Weiterlesen „Die Stadt der Glückseligkeit“

Mein Wochenende im „Bunker“

Meine Wochenenden laufen im Grunde immer ähnlich ab: Nachdem ich am Freitag nach Hause komme, erledige ich noch solche Dinge wie einkaufen, putzen und Wäsche waschen. Und dann kommt es nicht selten vor, dass ich meine Wohnung erst am Montag wieder verlasse. Kein Scherz! Ich verbringe tatsächlich meine Wochenenden oft alleine in meinen vier Wänden.

Alleine Großteils deshalb, weil ich zum Studieren von zu Hause ausgezogen bin und meine durch das Studium kennengelernten „Freunde“ nur unter der Woche in der Stadt sind und am Wochenende nach Hause fahren. Dieses nach Hause fahren ist für mich nicht wirklich eine Option, da ich um die fünf Stunden nach Hause brauche.

Warum ich meine Wohnung nicht verlasse? Das hat zwei Gründe: Zum einen sehe ich nicht wirklich die Notwendigkeit das zu tun, wenn mich draußen nichts Spannendes erwartet. Zum anderen bin ich am liebsten zu Hause, geschützt vor dieser bösen Welt da draußen. Ich kann mich gut alleine beschäftigen und das auch echt lange.

Dass meine Therapeutin von diesem Verhalten nicht so begeistert ist, kann man sich vorstellen. Wenn man sich ganze zwei Tage in seinen Zimmern einsperrt, sei es kein Wunder, dass meine Stimmung eher den Weg nach unten antritt.

Und sie hat schon irgendwie recht. Es hat was von eingesperrt sein. Zumal ich auch nach einer gewissen Zeit in meiner „Höhle“ Angst habe diese wieder zu verlassen. Gewohnheitstier eben und meiner sozialen Angst hilft das auch nicht gerade. Auch meine Stimmung ist am Wochenende nicht die beste. Ich freue mich meist, wenn die Woche wieder anfängt und ich endlich wieder raus „darf“.

Aber warum zur Hölle gehe ich nicht vor die Tür, obwohl es mir doch offensichtlich durch mein Verkriechen nicht gut geht? Ganz ehrlich, das weiß ich selber nicht so genau. Ich könnte es mir damit erklären, dass ich einen relativ stark ausgeprägten Selbstschädigungsdrang habe und besonders während meiner Magersuchts-Phase mich immer bestraft habe, indem ich mir nicht die kleinste Freude erlaubt habe und Leiden für mich die Norm war. Weiterlesen „Mein Wochenende im „Bunker““

Lach doch mal! – Motivation am Montag #24

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Handlettering by Julia Lebenswelt

Es ist Montag und es ist vielleicht etwas viel verlangt, aber: Lach doch mal! Ein kleines Lächeln tut´s meinetwegen auch! 😉

Warum?, fragst du. Weil sich dein kleines Gehirn dann freut und Botenstofffe ausschüttet, die glücklich machen. Und, wer will denn bitte nicht glücklich sein?

ALSO: Ich schick dir ein Lächeln und wünsch dir einen glücklichen Start in die Woche! ❤

In Ketten gelegt

Während unseres Lebens sammeln wir viele Ketten an. Und nein, ich meine nicht Schmuck. Ich meine Ketten, die uns fesseln, uns einsperren und uns nicht frei sein lassen.

Manche Menschen kommen schon gefesselt auf die Welt. Zum Beispiel kommen manche Kinder bereits mit einer schweren Krankheit auf die Welt, die sie einschränkt und ihrer Freiheiten beraubt. Manche Kinder werden von ihren Eltern gefesselt und können sich nur mühsam oder auch gar nicht befreien. Im Laufe unseres Lebens nimmt die Anzahl der Ketten stets zu.

Es gibt zwei Arten von Ketten. Die eine Art von Kette ist um unseren Körper geschlungen und scheint uns zu erdrücken. Ich trage diese Kette zum Beispiel, wenn ich in sozialen Umgebungen bin. Ich fühle mich eingeschränkt als wäre nicht genügend Raum für mich da. Ich mache mich klein, möchte unsichtbar sein und lasse mich einsperren. Weiterlesen „In Ketten gelegt“