Erlaubnis zum Lügen…oder?

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!“ oder „Lügen haben kurze Beine!“ Aus diesen beiden Sprichwörtern lässt sich schon erkennen, dass Lügen eine eindeutig negative Bedeutung haben. Wer lügt, versucht seine Mitmenschen zu täuschen und handelt moralisch verwerflich, nämlich gegen die gesellschaftliche Regel ehrlich zu sein.

Ok, aber was ist jetzt, wenn ich lüge, um einen Menschen nicht zu verletzen? Oder wenn ich flunkere, um mich selbst zu schützen? Kann eine Lüge nicht auch positive Konsequenzen haben oder zumindest als neutral betrachtet werden? Kommt es nicht viel eher auf die Absichten und den Kontext an?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das Buch „Die Kunst des Lügens“ von Simone Dietz. Die Philosophieprofessorin rollt darin das Lügen von allen Seiten auf, geschichtlich sowie moralisch. Abgesehen davon, dass ich mich beim Lesen in einem mucksmäuschenstillen Raum begeben muss, um nicht jeden Satz drei Mal lesen zu müssen, hat das doch sehr komplex geschriebene Buch, interessante Ansätze.

Ich bin noch nicht fertig mit Lesen (und das wird auch noch eine Weile dauern, weil ich bei Sätzen, die über drei Zeilen gehen, hin und wieder den Anfang bereits wieder vergessen habe 😉 ), dennoch möchte ich mit euch teilen, was bei mir bisher so hängen geblieben ist. Auf die Plätze, fertig, los: Weiterlesen „Erlaubnis zum Lügen…oder?“

Bin ich depressiv? Depression verstehen in nur 5 Minuten! (+Video)

Heyhoh, und vielen Dank an jeden einzelnen von euch, der mir Rückmeldung zu meinem allerersten YouTube Video gegeben hat! ❤ Mir ist auf jeden Fall noch wichtig zu sagen, dass trotzdem mein Blog weiterhin existieren wird, weil ich einfach gerne schreibe und es mir immer sehr viel gibt mich mit euch auszutauschen.

Heute geht es (wie schon die Überschrift dezent andeutet 😉 ) ums Thema Depression, mit ihren Symptomatiken und erste Lösungsansätze, falls man glaubt an einer Depression zu leiden.

Wer nicht so der Video-Fan ist und lieber über Depression liest,  kann sich gerne mal folgende Blogbeiträge durchlesen:

Ich bin traurig! Ich bin bestimmt depressiv!

Die Geschwister Wut und Trauer!

10 interes zsante Fakten über Depression

 

 

Habt noch einen schönen Tag und ich bin wie immer über eure ehrliche Rückmeldung dankbar!

Alles nur ein Spiel…

Habt ihr euch schon einmal vorgestellt, dass nicht ihr euer Leben steuert, sondern das jemand oder etwas anderes tut? Nicht im religiösen Sinne, sondern viel mehr wie eine Art virtuelles Spiel? Bevor ihr euch jetzt denkt, in welche Sphären die jetzt abdriftet, lasst mich kurz erklären:

Allein, wenn ihr euch vorstellt wie realistisch manche PC-Spiele dargestellt sind, liegt der Gedanke nicht so fern, dass auch wir in einer „geschaffenen“ Welt leben. Eine Art Welt, die von irgendjemandem erstellt wurde und der nun die Kontrolle über uns Menschen hat. Das bedeutet nicht, dass ich von dieser Theorie überzeugt bin, aber ich finde es einen interessanten  Gedankengang.

Umgelegt auf mich würde das bedeuten, dass ich eigentlich nicht mehr als ein Charakter in einem sehr komplizierten Spiel bin, nämlich dem Leben. So weit, so gut. Aber was will ich jetzt damit sagen?

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by pixabay

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Theoretisch bin ich ein Theoretiker

Es gibt Macher und Denker. Oder man könnte auch sagen Praktiker und Theoretiker. Und es gibt ein Spektrum zwischen diesen beiden Extremen, auf dem sich jeder Mensch einordnen lässt. Das sieht dann ungefähr so aus:

Praktiker         3          2          1          0          1          2          3          Theoretiker    

Diese Einordnung ist natürlich veränderbar. Zum Beispiel war ich als Kind eher der Macher-Typ. Ich denke aber, dass jedes Kind eher auf der praktischen Seite einzuordnen ist. Stellt euch mal vor ein Kleinkind würde schon über den Sinn des Lebens philosophieren!

Als ich jedoch älter wurde und in die Schule gekommen bin, habe ich meine praktische Seite Stück für Stück verloren, bis sie so gut wie gar nicht mehr vorhanden war. Ich lernte Theorien, Formel und wie man zum Beispiel Musik „aufschreibt“ anstatt sie zu machen. Irgendwann war ich so in diesem Denk-Modus gefangen, dass selbst mein Kopf nicht mal mehr kreative Ideen erzeugt hat, geschweige denn, dass ich diese umgesetzt hätte. Man konnte also sagen, dass ich mich auf der Skala ungefähr hier einzuordnen hatte: Weiterlesen „Theoretisch bin ich ein Theoretiker“

„So eine nervige Person!“

Heute mal wieder ein psychologisches Thema inklusive kleinem Appell!

Oft sagen wir Menschen über andere Personen: „Die/Den mag ich nicht!“, „Der ist so unfreundlich!“, „Sie ist eine so schwierige Person!“ oder noch viel schlimmere Sachen.

Werden wir von unseren Emotionen überwältigt ist das auch ganz normal und weiterhin nicht schlimm, solange wir solchen Themen nicht langfristige Bedeutung beimessen.

Wenn wir sagen „Diese Person ist xy!“, dann ist das Kritik, egal ob im positiven oder negativen Sinn. Wir schreiben der Person eine Eigenschaft zu, die sich in unserem Kopf verankert und ab sofort fest mit dieser Person verknüpft ist. Weiterlesen „„So eine nervige Person!““

Durch gute Taten zum Glück! – Positive Psychologie

Glückliche Menschen sind hilfsbereiter und freundlicher im Umgang mit ihren Mitmenschen. Diese Erkenntnis dürfte niemanden großartig überraschen. Jedoch hat nun die amerikanische Wissenschaftlerin Sonja Lyubomirsky herausgefunden, dass es auch umgekehrt geht. Das heißt: Gutes tun, macht uns glücklich!

Jetzt sagst du vielleicht: „Aber ich bin doch gut zu meinen Mitmenschen, meistens jedenfalls! Trotzdem bin ich nicht glücklich! Die Studie ist sicher fake!“ Ob die Studie gefälscht ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber ich kann euch zeigen, wie die Forscher ihre Ergebnisse interpretiert haben.

Ich stehe solchen Studien selber sehr kritisch gegenüber. Wie heißt es so schön: „Vertraue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast!“. Und jeder, der einmal im wissenschaftlichen Kontext zu tun hatte weiß, dass da mehr dran ist als einem lieb ist. Trotzdem möchte ich euch die Ergebnisse vorstellen, weil ich denke, dass gerade der Versuch sein Glück zu maximieren niemandem schaden kann. Wenn es funktioniert, sehr gut; wenn nicht, hat es auch keine schlimmen Folgen.

Also wie können uns gute Taten nun glücklich machen? Weiterlesen „Durch gute Taten zum Glück! – Positive Psychologie“

Benachteiligung von Männern?!

Vor kurzem bin ich über das Thema Gleichberechtigung gestolpert. Ich habe mich bisher mit diesem viel diskutierten, teils kontroversen Thema wenig beschäftigt. Ich würde mich selber zum Beispiel auch nicht als Feminist bezeichnen. Aus dem einfachen Grund, dass ich zu wenig Ahnung habe, was ich genau darunter zu verstehen habe. Es gibt mittlerweile so viele Richtungen des Feminismus, dass es einfach zu banal wäre sich Feminist zu nennen, ohne sich genauer damit auseinander zu setzen.

Heute soll es aber nicht um Feminismus gehen, sondern um die Benachteiligung von Männern. Ein Thema, worüber sehr wenig gesprochen wird und dass vielleicht auch auf einige feindliche Reaktionen stößt.

Gleich vorweg: Ich bin für die Gleichberechtigung aller Lebewesen, dazu zählen Menschen, aber auch Tiere. Ich finde es genauso schlimm mitanzusehen, wenn ein Tier misshandelt wird. Und ich sehe auf allen Seiten Aspekte, wo Gleichberechtigung verletzt wird. Das ist vermutlich auch nicht zu ändern. Wichtig ist es meiner Meinung nach, dass ein Bewusstsein dafür entsteht, dass es nicht immer nur die Frau ist, die ungerecht behandelt wird.

Doch, wenn es jetzt um die Benachteiligung von Männern geht, verlangen einige bestimmt Beispiele:

  1. Männer werden fast genauso häufig Opfer häuslicher Gewalt, was aber ein Tabu-Thema ist, weshalb es kaum Anlaufstellen für Männer gibt, die sich um deren Anliegen kümmern. Und auch die gesellschaftliche Reaktion auf einem Mann, der von seiner Freundin geschlagen wird, stößt nicht auf so viel Mitgefühl wie bei einer betroffenen Frau. (Ähnliches gilt übrigens für sexuelle Übergriffe.)
  2. Bei Straftaten und vor Gericht werden Frauen oft milder beurteilt. Ich kenne einige Beispiele aus den Medien, wo eine Mörderin in den Medien trotz ihrer Tat mit einer gewissen Sympathie und Menschlichkeit dargestellt wird. Währenddessen erscheint mir die Darstellung eines Mörders wesentlich brutaler.
  3. Bei Katastrophen gilt oft noch immer der Spruch: „Frauen und Kinder zuerst!“ Bedeutet das, dass Männer weniger Wert sind und erst mal abwarten müssen, bis alle anderen in Sicherheit gebracht worden sind?
  4. Vielen sind sicher sogenannte „Ladies-Nights“ in Clubs und Bars bekannt. Während Frauen hier meist gar keinen Eintritt bezahlen müssen, gibt es solche Special-days für Männer kaum.
  5. Von Männern wird erwartet, dass sie in den Krieg ziehen, sollte es jemals zu einer solchen Situation kommen, während Frauen an den meist doch sicheren Wohnorten bleiben dürfen.

Ich weiß, dass eine Lösung solcher Ungleichheiten schwer ist, egal auf welcher Seite. Trotzdem war es mir wichtig das Thema mal anzusprechen und vielleicht den ein oder anderen mal zum Nachdenken anzuregen, dass es nicht immer nur die Frauen sind, die Ungerechtigkeit erfahren!


Sagt mir doch gerne, was ihr von dem Thema haltet? Seht ihr auch Benachteiligungen beider Geschlechter oder habt ihr sie sogar schon erlebt? Ich freue mich auf eure Gedanken! ❤